blog

Hier findet ihr Berichte unserer Informatik-Botschafter. 2012 waren sie entweder im Ausland, hatten ein interessantes Uni-Projekt oder sonst Wissenswertes zu berichten. Schaut euch um und stöbert ruhig in den Blogbeiträgen.
Ganz herzlich bedankt sich das You can make IT- Team bei den Informatik-Botschaftern.
Ihr habt eure Sache hervorragend gemacht!

Résumé

von Michael Färber, 22. September 2013, 18:48 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser letzten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 🙁 Warum verwende ich an dieser Stelle ein 🙁 neben dem gewohnten :)? Weil mit dieser Nachricht für mich das bisher größte Abenteuer meines Lebens seinen Abschluss findet, und ich dieser Tatsache mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegensehe. In diesem Text möchte ich meinen Auslandsaufenthalt noch einmal Revue passieren lassen und zukünftigen Erasmus-Abenteurern ein paar Tipps an die Hand geben.   Vorbereitung Eine gute Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt ist natürlich das A und O. Als ich zum ersten Mal ernsthaft einen Auslandsaufenthalt machen wollte, studierte ich noch in München, und als ich zum verantwortlichen Erasmus-Koordinator ging, teilte mir dieser mit, dass am Ende jener Woche die Bewerbungsfrist endete — dies war im Jänner (!) 2011. Damals konnte ich nicht alle Dokumente rechtzeitig besorgen. Darum gilt, je früher man seinen Aufenthalt vorbereitet, desto besser, um nicht an irgendeiner Frist zu scheitern. Der Papierkrieg vor Beginn des Auslandsaufenthalts ist natürlich auch legendär, aber mehr lästig als bedrohlich. Was für mich persönlich am unangenehmsten war, war die Ankunft in Frankreich, als mir einerseits Dokumente für das Wohnheim (die Zulassungsbestätigung) fehlten und andererseits eine Bestätigung für die Universität, ohne die ich mich nicht inskribieren konnte. Das erste Problem konnte ich mit Mühe beheben, da ich die Zulassungsbestätigung auf meinem Rechner gespeichert hatte, aber erst nach einiger Zeit fand. Man kann es sich vielleicht schwer die Bedrohlichkeit der Situation vorstellen, wenn man >1000km von zuhause in einem ziemlich heruntergekommen ausschauenden Studentenheim ankommt, eigentlich noch nicht sehr viel von der Sprache versteht, dort schon enorm viele andere angekommene Studenten warten und man unbedingt notwendige Dokumente nicht findet, ohne die man auf der Straße stehen wird, und nebenbei auch noch kein Internet hat, um es irgendwo anders zu suchen. Diese Erfahrung hätte ich mir leicht ... weiterlesen...

À la fin

von Michael Färber, 10. Juli 2013, 22:28 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zweiundvierzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Es ist auch die letzte sich in Tagebuchform mit meinem Leben befassende Ausgabe dieses Blogs,, da ich schon wieder in Österreich bin und dieser Blog somit seine Schuldigkeit getan hat. Ich plane allerdings in Bälde noch ein kleines Résumé zu schreiben, weshalb dies nicht der allerletzte Artikel auf diesem Blog gewesen sein wird, keine Panik. 😉 Tja, nun also noch einmal zurück nach Frankreich … on commence le voyage … Am Montag und Dienstag profitierte ich von der wunderbaren Familie meines Cousins Mino in La Grande-Motte, wo ich mich ein wenig von den bisherigen Strapazen erholen konnte, besonders von meinem Auszug aus Pessac/Bordeaux. Dementsprechend flankte ich mich die meiste Zeit auf den Strand, bzw. spielte mit den Kindern meines Cousins … nicht dass letzteres erholsam ist. 😉 Am Mittwoch stießen dann meine Eltern zu dieser Idylle dazu! Sie hatten sich bis dahin mit dem Auto via Italien nach Frankreich durchgeschlagen, um mich dann in Südfrankreich abzuholen. Ursprünglich war sogar geplant, dass sie bis nach Bordeaux fahren würden, aber das musste leider ausbleiben, da ich ja aus Village 2 schon früher als geplant ausziehen musste und ich keine Lust mehr hatte, nach meinem Aufenthalt im Süden nochmals quer durch Frankreich nach Bordeaux zu fahren und dasselbe wieder zurück. Auf jeden Fall ein ziemlich verrücktes Gefühl, seine Eltern so lange nicht mehr gesehen zu haben — es waren fast sechs Monate! Ich musste dabei allerdings feststellen, wie sehr ich mich in dieser Zeit schon selbstständig gemacht hatte, denn hatte ich früher immer ein enormes Heimweh auch nach meiner Familie, so war dies zuletzt nicht mehr der Fall. Natürlich war ich froh, meine Eltern zu sehen, aber das Gefühl hatte nicht mehr die selbe Intensität wie nach vorhergegangenen Trennungen … es ... weiterlesen...

Dis donc

von Michael Färber, 1. Juli 2013, 15:27 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser einundvierzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diese Woche war eine Woche der Abschiede. Es ging wie im Akkord … Am Montag stellte ich fest, dass ich langsam anfangen sollte, mich meines gesamten verbliebenen Hausrates zu entledigen. So stellte ich einige meiner Siebensachen auf Leboncoin.fr ein, unter anderem meinen Kühlschrank, meine Mikrowelle und auch — schniff — mein Fahrrad. Am Dienstag schon fand ich Käufer für meinen Kühlschrank, den ich für wackere 45€ eingestellt hatte und dann aber ohne Federlesen für 40€ abstieß. Als Käufer fand sich ein älteres Ehepaar, das vermutlich nicht geahnt hatte, dass sich der Kühlschrank im 2. Stock ohne Lift befindet und ich ihn nicht alleine die Treppen herunterbekomme. Aber schließlich fand ich in Omar einen hilfsbereiten Nachbarn, der mir beim Abstieg mit dem “frigo” half, und es fanden sich auch einige andere Afrikaner, die uns mithalfen, sodass wir das gute Stück schlussendlich zu viert hinunterschleppten. Als ich in mein Zimmer zurückkam, fand ich das Kakerlaken-Hauptquartier auf dem Stück Erde vor, das einst der Kühlschrank verdeckte — mindestens 20 Kakerleichen lagen dort. Was mit dem Rest passiert ist, will ich gar nicht genau wissen — Kannibalismus? Am Abend traf ich mich dann noch mit Beatrice im “Rose Pub”, wo wir uns nach ein paar Gläschen und einem Abendspaziergang auch voneinander verabschieden mussten … Am Mittwoch meldeten sich einige Leute, die mein Fahrrad bzw. meine Mikrowelle kaufen wollten — ich wurde von Anfragen förmlich überschwemmt. Hatte mir nicht erwartet, dass das so gut funktioniert. Ich einigte mich mit meinen Interessenten, ihnen meine Sachen bis zum folgenden Tag zu reservieren, was sich als eventueller strategischer Fehler herausstellen sollte … siehe ebendort. Am Abend fand die letzte Chorprobe statt, für ein Konzert, bei dem ich gar nicht mehr mitwirken würde. Die Probe ließ ich mir allerdings ... weiterlesen...

Enfin bref

von Michael Färber, 25. Juni 2013, 20:56 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser vierzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Die Woche begann am Montag mit einem fulminanten Start, nämlich meiner letzten universitären Pflicht in Frankreich — der “Defensio” meiner Masterarbeit! Dieser sah ich allerdings gelassen entgegen, da diese Präsentation keinen Effekt auf meine Benotung in Innsbruck haben wird und für mich somit mehr als Übung galt. Zu der Präsentation kamen auch ein paar meiner Kollegen, u.a. Noël und Jonathan, die ja schon meine Partner für ein anderes universitäres Projekt (PER) im letzten Semester waren. Auch Simon habe ich dazu eingeladen, da er ja an meinen Logik-Gschichterln immer sehr interessiert war, und er war sogar noch früher an der Uni als ich. 😉 Die eigentliche Präsentation gestaltete sich dann auch als dementsprechend locker, da für mich ja nicht viel Spiel stand; sollte es in Innsbruck ähnlich gut laufen, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Nach der Präsentation habe ich am Abend noch ein wenig mit Simon gefeiert, sprich er hat mich noch zu sich zum Abendessen eingeladen. 😉 Am Mittwoch bekam ich auf eher ungewöhnliche Weise Wind von einem Konzert, denn als ich an der Uni Klavier spielen und dementsprechend den Schlüssel abholen wollte, händigte mir die zuständige Dame eine Notiz von einem anderen Pianisten namens Clément aus, der mich zu seinem Konzert einlud. 🙂 Nun, das wollte ich mir nicht entgehen lassen, und so ging ich also am Abend zu “seinem” Konzert: Clément begleitete dabei einen Chor, und dieser interpretierte ein paar sehr tolle Lieder, u.a. Je ne l’ose dire (“Ich wage es nicht zu sagen”) und Herbstlied von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Bei letzterem Lied kam ich auch eher unerwartet zum Zuge, denn mir wurde die Ehre zuteil, die Seiten umblättern zu dürfen. 😉 Nach dem Konzert gab es — wie für Bordeaux üblich — noch ein Buffet mit einer ... weiterlesen...

À l’Ouest, rien de nouveau

von Michael Färber, 16. Juni 2013, 21:20 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser neununddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Abenteuer ist eigentlich diesmal etwas zu viel gesagt, denn diese Woche war eigentlich nicht besonders aufregend. Es macht sich langsam Abfahrtsstimmung breit, und ich muss sagen, dass ich es mittlerweile kaum mehr erwarten kann, wieder nach Österreich zu kommen und meine Familie und Freunde endlich wieder in die Arme zu schließen können … Ich mache mir momentan allerdings ein wenig Sorgen über meine “Reintegration” in Tirol, denn ich denke, es wird gerade zu Beginn alles komplett ungewohnt sein und sicher auch etwas bizarr. Das zeigt sich schon daran, dass ich mir manchmal Gespräche mit meinen österreichischen Freunden vorstelle und plötzlich merke, dass ich die imaginäre Konversation auf Französisch geführt habe. o_O Aber vielleicht wird mir auch einfach nur ein Stein vom Herzen fallen, so wie bei meinem letzten Österreich-Aufenthalt zu Weihnachten, als ich in der Trafik auf einmal einen plötzlichen Ausbruch von Enthusiasmus hatte, in einem Geschäft wieder ohne Probleme Deutsch sprechen zu können. 😉 Ein Aufbruch muss natürlich wohl geplant sein — hier also eine kurze Aufstellung meiner Pläne, die sich dann natürlich an der Realität messen lassen müssen. Frei nach Brecht: “Ja; mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch´nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.” Na sein wir einmal nicht so pessimistisch: 17. Juni: Präsentation der Masterarbeit an der Universität Bordeaux 1 20.-23. Juni: Aufenthalt in Peyrehorade (Nähe Bayonne/Biarritz) bei Simon 28. Juni: Auszug aus Village 2 28.-30. Juni: Aufenthalt in Preignac (Nähe Bordeaux) bei Eli 30.-5. Juni: Aufenthalt in La Grande-Motte bei meinem Cousin Mino 5.-8. Juni: Heimfahrt nach Innsbruck mit meinen Eltern Bis zu meiner Ankunft in Tirol ist natürlich noch eine Menge zu organisieren; die Liste geht von Kontoschließung über Fahrradverkauf bis Mobilfunkvertragsauflösung. Meine geschätzte Leserschaft möchte ich nicht mit unwesentlichen Details ... weiterlesen...

Un air de vacances

von Michael Färber, 10. Juni 2013, 15:15 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser achtunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Wie von mir schon prophezeit, musste ich mit diesem Artikel ein wenig zuwarten, da ich letztes Wochenende sehr stark mit dem Abschluss meiner Masterarbeit beschäftigt war. Diese Arbeit ist nun zu meiner Befriedigung abgeschlossen, und ich war seitdem auch nicht gerade untätig, sodass sich dieser Artikel weiter verzögert hat. Nun, beginnen wir jetzt mit letzter Woche: Am Montag Abend gönnte ich mir wieder einmal einen Filmabend bei mir und sah “La Grande Vadrouille“, einen der bekanntesten Filme mit Louis de Funès. Dieser Film hat für mich eine besondere Bedeutung; war es doch einer der ersten Filme, die ich komplett auf Französisch schaute. Damals, das heißt vor einigen Jahren, sah ich den Film noch dazu ohne Untertitel und verstand vielleicht 10% der französischen Dialoge. (Glücklicherweise gibt es in dem Film auch einige deutsche und englische Sequenzen, sodass ich nicht komplett verloren war.) Als ich den Film dann also jetzt erneut anschaute, war ich sehr positiv überrascht, da ich nunmehr 90% des Films verstand, und das komplett ohne Untertitel. 😉 Ein höchst befriedigendes Gefühl! Am Dienstag fand das Jahreshauptkonzert meines Chores statt, und zwar in der “Église Sainte-Geneviève de Bordeaux”. Dies sollte eines der bisher besten Konzerte werden, da die Stimmung im Publikum ganz ausgezeichnet war und sich das natürlich auf uns Sänger übertrug: Es macht einfach mehr Spaß, vor einem hochmotivierten Publikum zu spielen, als vor einem faden und desinteressierten. Und so gaben wir natürlich unser Bestes, was am Ende auch mit einigem Applaus reichlich honoriert wurde. 😉 Das Konzert feierten wir dann auch bei einer kleinen soirée in einer WG, die sich aus mehreren Chormitgliederinnen zusammensetzt. Die nächsten Tage arbeitete ich relativ hart an meiner Masterarbeit, dabei in engem Kontakt mit meinen beiden Betreuern stehend. Die Tatsache, dass ich ... weiterlesen...

Homme de sucre

von Michael Färber, 26. Mai 2013, 20:41 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser siebenunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Letztes Wochenende war ich leider außerstande, meinen Bericht zu verfassen, da ich am Samstag viel am Computer geschrieben hatte und daraufhin wieder ordentliche Schmerzen in der Hand hatte, worauf ich mir ein paar Tage Schreibabstinenz verordnete. Ich versuche nun den Spagat, gleich zwei Wochen aufzuarbeiten und dabei gleichzeitig meine Hände nicht zu sehr zu strapazieren. 🙂 Am Montag letzter Woche also hatte ich Besprechung mit meinem Betreuer Géraud, der mir anbot, die darauffolgende Woche (also diese Woche) an einer wissenschaftlichen Konferenz zum Thema Formale Sprachen und Logik teilzunehmen, und dort gleich ein Exposé (dieses Wort liebe ich, es klingt so schön!) über meine Masterarbeit zu präsentieren. Da ich bisher noch an keiner einzigen solchen Konferenz teilgenommen habe, sagte ich ohne Umschweife zu, denn es interessierte mich, wie so etwas abläuft. Ein weiterer begünstigender Faktor war der Standort, denn die Konferenz sollte auf der Île de Re stattfinden, einer kleinen ca. 200km von Bordeaux entfernten Insel, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Am Dienstag entdeckte ich einen ORF-Artikel, der nunmehr die Basis meines täglichen Fitnessprogramms darstellt. Dieses habe ich bis jetzt rigoros eingehalten, trotz ordentlicher Muskelkater in den ersten Tagen. Am Mittwoch ergab sich eine recht drastische Änderung bei meiner Masterarbeit: Ich experimentierte am Abend noch ein wenig mit ein paar neuen Test-Grammatiken herum, als mein Programm auf einmal verdächtig lange zur Bearbeitung einer solchen Grammatik brauchte. Als ich die Zeitdaten auswertete, erhärtete sich mein fürchterlicher Verdacht: Mein Algorithmus funktioniert nicht immer so schnell, wie ich bisher gehofft hatte! Es ist so wie ein Sportwagen, der normalerweise Spitzengeschwindigkeiten von 300km/h erreicht, aber auf manchen Strecken auf einmal nur mehr 10km/h aufbringen kann. 🙂 Im selben Moment fiel es mir auch wie Schuppen von den Augen, warum ... weiterlesen...

Bruit

von Michael Färber, 16. Mai 2013, 10:18 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser sechsunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Die kulinarische Versorgung diese Woche gestaltete sich als erstaunlich aufwendig, da die Mensa die ganze Woche geschlossen war. Die Franzosen haben nämlich wieder einmal Ferien, weshalb Eigenversorgung angesagt war. Immerhin bot sich gleich am Montag die unerwartete Gelegenheit eines gemeinsamen Abendessens mit meinem Nachbarn Simon, im Zuge dessen wir einige sehr interessante Themen diskutierten. Wie sich herausstellte, haben wir beide sehr ähnliche Interessen; u.a. arbeitet Simon auch momentan an zirkulären Beweisen so wie ich, und wir interessieren uns beide für die Grundlagen der Wissenschaften. Da ist es auch kaum erstaunlich, dass er wie ich ein leidenschaftlicher Radfahrer ist und für diesen Sommer eine Tour de France plant. 🙂 Würde mich natürlich sehr jucken, da mitzufahren, aber andererseits freue ich mich schon zu sehr auf Österreich, sodass ich den Sommer lieber zuhause verbringen möchte. Wenn wir schon bei Österreich sind: Die Tiroler Landtagswahlen sind ja jetzt geschlagen, und die eingetretene Koalition von ÖVP und Grünen ist genau das, was ich mir erhofft hatte — wunderbar! 🙂 Die Reaktionen der Leute auf die Koalitionspartnersuche, die der ORF zusammengeschnitten hat, ist meines Erachtens legendär. Ich verfluche fast täglich die Konstrukteure von Village 2, denn was diese als Materialien für die Konstruktion desselben gewählt haben, würde in Österreich vermutlich nicht einmal als Schuhkarton durchgehen. So ist es hier möglich, dass man eine Etage und mehrere Zimmer von einem Lärmverursacher (im weiteren Verlauf dieses Textes “Disco Stu” genannt) entfernt diesen noch immer allerbestens hört. Was aber noch besser ist, ist dann die Reaktion desselben: Beim ersten Mal entschuldigt sich Disco Stu und verspricht, seine “Musik” leiser zu drehen. Hört man dann die Geräusche immer noch und tritt erneut den Gang in das höhere Stockwerk an, sagt Disco Stu: “Du hörst mich immer ... weiterlesen...

L’Ariège

von Michael Färber, 11. Mai 2013, 23:38 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser fünfunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Der Titel enthält eigentlich den gesamten Inhalt meiner Woche: Ich war mit meinem Chor auf Reise im französischen département Ariège! Montag morgens fuhr ich mit einem zum Brechen vollbepackten Fahrrad zur Wohnung unseres Chorleiters Alexis in Bordeaux, von wo wir dann mit einem ebenfalls zum Brechen beladenen Clio Richtung Ariège fuhren. Dabei wurde ich gleich zu Beginn Zeuge der ziemlich rabiaten Fahrkultur der Franzosen (oder vielleicht gilt das nur für unsere Chormitglieder), denn noch in Bordeaux brachten es unsere Chauffeure fertig, innerhalb von fünf Minuten drei verschiedene Fahrzeuge bzw. deren Fahrer anzuhupen und lauthals zu beschimpfen. “Vollidiot” (“connard”) und “blöde Kuh” (“connasse”) sind hierbei nur zwei Beispiele, die beredtes Zeugnis der französischen Fluchkultur ablegen. Bei der ersten Tankstelle, an der wir hielten, wurde ein altes Mütterchen, das ihren Motor abwürgte, ebenfalls zum Gegenstand äußerst hämischer Kommentare. Einzig die Tatsache, dass noch kein Chormitglied bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, konnte meine rapide aufsteigenden Sorgen besänftigen. Wie es sich für eine zünftige Chorreise gehört, regnete es natürlich in Strömen; vergleiche Chorreise nach Spanien. Das konnte unseren Elan allerdings kaum dämpfen, und so dampften wir mit Vollgas Richtung Foix, der Hauptstadt des département Ariège. Dort machten wir gleich in einem Restaurant Station, und nach ca. zwei Stunden (ja, wir sind in Frankreich …) fuhren wir weiter zu unserer Destination, Ornolac. Diese Gegend als entlegen zu bezeichnen ist wohl noch ein wenig untertrieben; so gibt es dort so gut wie überhaupt kein Mobilfunknetz, weshalb manche von uns sogar mit dem Auto weggefahren sind, um wichtige Telefonate zu tätigen. o_O Computer habe ich gar nicht erst mitgenommen, weshalb ich eine fast vollständig computerfreie Woche genießen konnte! 🙂 Wir waren im dortigen centre diocésian untergebracht, was sich durch einen recht großen Gemeinschaftsraum ... weiterlesen...

Vif

von Michael Färber, 28. April 2013, 23:32 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser vierunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Die Woche begann am Montag gleich prächtig; hatten wir am Vortag, sprich den Sonntag, noch Paulines Geburtstag gefeiert, so klopfte sie am Montag schon wieder an meine Türe, um mich zu fragen, ob ich sie zur Tramstation begleiten möchte, wo sie mich gerne ihrer Familie vorstellen würde, die anlässlich ihres Geburtstags gerade zu Besuch in Bordeaux sei. Daraufhin zögerte ich nicht lange (auch, um eine willkommene Auszeit von meiner Arbeit zu nehmen ^^), und lernte somit bei der Tramstation die paulinische Familie kennen, die sich in Form von Mutter und zwei Schwestern inkarniert hatte. Pauline verabschiedete sich allerdings relativ bald wieder, denn sie würde noch arbeiten müssen, was ihre Mutter gleich zum Anlass nahm, mich zum Abendessen zu ihnen einzuladen. Da ich ohnehin an diesem Abend keine große Lust auf Kochen hatte, kam mir das Angebot gerade recht, und begleitete sie zu ihrem gemieteten Domizil, wo ich bei der Fischwerdung eines Abendessens beiwohnen durfte. Paulines Familie ist auf jeden Fall sehr nett; ihre Mutter war mir gegenüber sehr entgegenkommend, und ihre Schwestern in der frühen Adoleszenz waren sehr lustig, vor allem, wenn sie versuchten, mit mir andere Sprachen als Französisch zu sprechen. 😉 Etwas später gesellte sich auch Pauline noch zu uns dazu, und wir genossen ein echtes französisches Abendessen. Allein was fehlte, war der Wein, wir konnten trotzdem lustig sein. Am Dienstag erfuhr ich mehr zufällig als geplant nach der Mensa von meinem Erasmus-Kollegen Gabriele, dass der Französisch-Sprachkurs ab sofort nicht mehr stattfinden würde. Es geht nichts über eine Portion Zufall und ein gutes, soziales Netz, um solche Nachrichten zu erfahren, vor allem, wenn diese nicht offiziell kommuniziert werden. Auf meine Nachforschungen hin kann man sich den Kurs für sein Studium anrechnen lassen, allerdings steht die ... weiterlesen...

Tant pis

von Michael Färber, 22. April 2013, 23:29 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser dreiunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Beginnen wir dieses Mal zur Abwechslung mit einem Bilderrätsel: Wer ist die Dame mit dem Mikrofon auf dem folgenden Bild? Ein kleiner Tipp: Der Herr rechts von ihr würde auch noch zu ihr aufschauen, wenn er aufrecht stünde. Während die Gehirnzellen noch glühen, fahre ich fort und löse das Rätsel später auf. Manchen gibt’s der Herr ja beim Lesen … ^^ Am Mittwoch verleiteten uns die warmen Lüfte nach dem obligatorischen mittäglichen Resto’U-Besuch zu einer Partie Tarock (fr. “tarot”) auf der grünen Wiese. Das Studentenleben erblüht wieder nach dem langen, kalten Winter (na gut, vielleicht ein wenig übertrieben dafür, dass es vielleicht einmal für zwei Minuten geschneit hat), wird aber bei den Studenten dadurch wieder abgewürgt, dass viele Prüfungen bevorstehen, nämlich die gefürchteten “partiels”! Alle Studenten? Nein! Ein paar leben noch in relativer Freiheit, ihre Galgenfrist dauert bis zum Juni, wo sie dann ihre Masterarbeit präsentieren. Und so geht der Kelch momentan an mir vorüber, aber sein giftiger Inhalt wird mir am Ende nicht erspart bleiben … Es ist erstaunlich, wie die Zeit vergeht: Von zehn Monaten Aufenthaltszeit sind schon fast acht vergangen, das heißt, mir bleibt nur noch 1/5 meiner Gesamtaufenthaltszeit hier in Frankreich, bevor ich wieder nach Österreich zurückkehren werde. Ich glaube, ich begreife noch gar nicht richtig, was das heißt, denn ich denke, dass die Umstellung wieder ein ziemlicher Schock werden wird … Um mich auf diesen Schock wenigstens ein bisschen einzustellen, habe ich mir diese Woche den Besuch eines “Österreich-Abends” gegönnt. Kurze Vorgeschichte: Vor einiger Zeit habe ich eine E-Mail von einer Institution namens “Maison de l’Europe” (Europahaus) bekommen, in der ich zu einer “soirée autrichienne” eingeladen wurde, mit der Option, dort einen potenziellen Radioauftritt zu besprechen. Da mir das zu gut erschien, um war ... weiterlesen...

On verra

von Michael Färber, 15. April 2013, 22:59 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zweiunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Mittwoch fand mein erstes “offizielles” Konzert in Bordeaux statt! Es wurde vom service culturel der Universität Bordeaux 1 organisiert, und insgesamt wirkten daran drei Leute mit: ein Mathematik-Doktorand namens Giovanni (Klavier), eine Juristin namens Corinne (Gesang), und last but not least meine Wenigkeit (Klavier & Gesang). Vor Beginn des Konzertes war ich wie zumeist höchst aufgeregt, hatte dann aber das Glück, für Giovanni die Seiten umblättern zu müssen, sodass ich ein wenig abgelenkt von meinem bevorstehenden Auftritt war und gleichzeitig noch die Musik genießen konnte. Als die Reihe an mir war, litt ich leider an dem “Zitterfinger”, sodass ich nicht gerade von einer fehlerfreien Performanz sprechen kann, aber zum Glück blieb mir ein Super-GAU erspart. Am Ende, als es zu den Gesangsstücken kam, war ich wieder einigermaßen entspannt, da ich diese ja in- und auswendig kenne. Dabei war es keine Selbstverständlichkeit, dass ich diese Stücke singen konnte, denn am Vortag noch war meine Stimme von der überstandenen Krankheit um einiges schlechter, und ich konnte die Höhen kaum singen. Am Tag des Konzertes aber musste ich nur an einer einzigen Stelle bei den Höhen des “Erlkönigs” ein klein wenig schummeln. 😉 Bei dem Konzert waren unter den zahlreichen Besuchern auch einige meiner Bekannten anwesend, unter anderem Kasia, Anne-Sophie, Mathieu (québécois) und mein Masterarbeit-Betreuer Géraud, der, wie ich wenige Tage zuvor erfahren hatte, früher auch Klavier gespielt hatte. Weiters kam ein “Fan” nach dem Konzert zu mir, um mir zu gratulieren, worauf ich sie spontan zum Mittagessen einlud, da ich vor dem Konzert aus Nervosität nichts essen konnte. Doch zuvor wurde mir noch die Ehre zuteil, eine Flasche “Universitäts-Wein” als Geschenk vom service culturel entgegenzunehmen. Habe ich in München ja schon das Universitäts-Bier (Weihenstephan) genossen, entkomme ich also auch ... weiterlesen...

Rien de rien

von Michael Färber, 9. April 2013, 16:47 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser einunddreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Abenteuer ist diesmal etwas zuviel gesagt, denn diese Woche war eigentlich verhältnismäßig ereignislos. Das mag die Leser freuen, die von der Last meiner Buchstaben bisher schier erdrückt worden sind und sich schon länger einmal einen kürzeren Text gewünscht hätten. (Dabei denke ich nicht zuletzt auch an meine Familie, die ja von mir auch manchmal über den Inhalt meiner Blog-Einträge geprüft wird. ^^) Seit Montag führe ich einen Tram-Entzug durch, hauptsächlich mit den Substitutionsdrogen Véloin und Pedesol. Bisher funktioniert der Entzug ganz hervorragend (keine Entzugserscheinungen, dafür wegen entfallender Tramkarten mehr Geld in der Tasche!), und vermutlich ist er auch meiner Gesundheit recht zuträglich. Wobei man sich fragen muss, inwiefern Fahrradfahren mit einem viel zu niedrig eingestellten Sattel die Kniegelenke schädigt, und ob das den allgemeinen Gesundheitsgewinn durch die Bewegung wettmacht. Der Dienstag hat mir das unbestrittene Video der Woche beschert — voilà Gros Google. Cooler französischer Rap mit bärigem Beat, dazu tolle Animation und eine interessante Thematik, wenn auch etwas derb aufbereitet. 😉 Selber singen konnte ich am Dienstag hustenbedingt leider noch nicht, außer in den allertiefsten Stimmlagen. Da das aber bizarr klingt, musste ich auf den Chor verzichten. Am Mittwoch der monatliche Gang zum Accueil von Village 2, wo ich meine Miete bezahlen möchte. Freudige Überraschung: Ich muss nichts zahlen! Mittlerweile hat sich nämlich die CAF (nach fast sechs Monaten!) meiner erbarmt und mich für wohnunterstützungsberechtigt befunden. Das heißt, dass ich ab jetzt Monat für Monat haarsträubende 37,92€ aus den barmherzigen Konten der CAF zu empfangen die Ehre habe. Dazu kommt, dass ich die besagten 37,92€ für meinen gesamten bisherigen Aufenthalt nachgezahlt bekomme, was ungefähr zwei Monatsmieten entspricht, die somit für mich entfallen. 😀 Als i-Tüpfelchen habe ich auch gleich noch ein Paket gekommen, in dem mein neuer Friseur, sprich ... weiterlesen...

La peste

von Michael Färber, 1. April 2013, 00:27 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser dreißigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diese Woche begann schon sehr vielversprechend: Am Montag Abend steht unerwarteterweise Pauline mit einem Kollegen vor meiner Türe und fragt mich, ob ich mit ihnen zu einem Gratiskonzert an der Universität Bordeaux 1 mitgehen möchte? Eigentlich wollte ich ursprünglich den Abend der Arbeit weihen, aber wieder einmal ist der Geist schwach und ich beschließe, den Abend zur “Kulturveranstaltung” umzuwidmen. Dabei musste ich mit dem Dilemma kämpfen, dass sich der Kollege von Pauline vermutlich einen romantischen Abend mit Pauline zu zweit vorgestellt hätte und ich ihm somit diese Hoffnung nahm; andererseits hatte mich ja Pauline direkt gefragt, was bedeutete, dass sie zu seinen Plänen nicht kongruente Vorstellungen zur Abendgestaltung hatte. Und von Konfluenz hielt sie an diesem Abend schon gar nichts. Wir packten auf jeden Fall noch unsere Nachbarin Raluca in die Besucherliste, und dann ging’s auch schon zur Uni, wo uns ein “Quintette de cuivres”, also ein Blechbläserquintett erwartete. Dieses setzte sich zusammen aus Mitgliedern des Orchestre National Bordeaux Aquitaine und spielte wirklich gewaltig. War ich anfangs ein wenig skeptisch wegen der vielen zeitgenössischen Komponisten auf dem Programmheft, konnte ich während des Konzertes dann doch erleichtert aufatmen, denn wie mir scheint, machen zeitgenössische Blasmusikkomponisten deutlich weniger “moderne Musik” als z.B. Komponisten für Orchesterstücke. Als programmiertes Highlight des Abends sei das Stück “Der Kuckuck” von Elgar Howarth genannt, bei der ein Bläser die Kuckucksrufe (und ein anderer das Muhen einer Kuh) durch sein Instrument imitiert hat — Heiterkeit beim Publikum war vorprogrammiert. Der komödiantische Ansatz zumindest dieses Stückes hat mich ein wenig an Mnozil Brass erinnert … Nach dem Konzert gab es noch ein Buffet mit Aperitif (vermutlich zu 50% Paulines Motivation, zu dem Konzert zu gehen ^^), wo auch die Musiker anwesend waren und wir sie ein ... weiterlesen...

Tranquille

von Michael Färber, 25. März 2013, 23:43 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser neunundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diese Woche war eigentlich relativ ruhig, wenn ich sie so mit anderen Wochen meines Frankreich-Aufenthalts vergleiche. Das mag einerseits daran liegen, dass ich von meiner Reise letzte Woche noch ein wenig Ausruhbedarf habe, andererseits aber auch damit, dass ich mit dem Fortschritt meiner Masterarbeit nicht zufrieden war und dementsprechend weniger Freizeitaktivitäten eingeplant habe. Ich habe mich nämlich, wie mir scheint, bei meiner Masterarbeit in eine ganz bestimmte Richtung verrannt und war dementsprechend frustriert, als sich diese eine Richtung als uneinnehmbare Burg erwiesen hatte. Mein Innsbrucker Betreuer, Cezary, hat mich am Freitag allerdings wieder débloqué, denn noch am selben Tag hatte ich einige neue Ideen, sodass ich jetzt wieder frohen Mutes weiterarbeiten kann. Er hat mir außerdem geraten, meine bisherigen Ergebnisse und Schwierigkeiten niederzuschreiben, wovor ich bisher ein wenig zurückgeschreckt bin, da ich befürchtete, dass sich diese Arbeit am Ende als unnötig herausstellen könnte, wenn ich eine Lösung finden sollte, die all meine bisherigen Zwischenergebnisse obsolet macht. Da sich mein Problem aber als unerwartet vertrackt herausgestellt hat, denke ich, dass auch die Zwischenschritte zu meiner endgültigen Lösung in spe interessant sein können, da sie zumindest zeigen, in welche verschiedenen Richtungen ich gedacht habe und warum ich gewisse Ansätze wieder verworfen habe. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war bei der Masterarbeit ein wenig “perdu”, bin jetzt aber wieder guter Dinge und motiviert! 🙂 Neben meiner akademischen Tätigkeit habe ich auch die Kunst nicht außer Acht gelassen und fleißig Klavier geübt, denn “mein” Klavierkonzert am 10. April nähert sich. Außerdem hatte ich diese Woche ein Schlüsselerlebnis: Ich fühle mich gewissermaßen erst jetzt wirklich in Frankreich angekommen, nachdem ich die französischen Chansons verstehe und mitsingen kann. Zwar kannte ich schon vorher einige Chansons, aber erst jetzt kann ich ein Chanson hören und ... weiterlesen...

Le midi

von Michael Färber, 18. März 2013, 20:50 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser achtundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Montag fuhr ich mit meinem Cousin Mino mit dem Fahrrad in das idyllische Fischerdörflein Le Grau-du-Roi, bzw. an den nahegelegenen Strand Pointe de l’Espiguette. Was mir auffiel, war die allgemein vorherrschende Menschenleere in der Region, die sich schon bemerkbar machte, als wir etwas außerhalb von Le Grau-du-Roi ein Baguette kaufen wollten und alle Bäckereien geschlossen hatten. Es scheinen große Gebiete nur zur Hauptsaison bewirtschaftet zu werden, die dann den Rest des Jahres komplett brachliegen. Am Strand war es auf jeden Fall sehr schön (hier gab es auch im Gegensatz zu La Grande-Motte Dünen!), auch wenn die Wassertemperatur nicht gerade zur baignade einlud. Wir genossen unsere selbstgemachten Sandwiches und ließen uns in der Sonne leicht knusprig anbräunen. Mmmmhhhh … Am Dienstag wollte ich mir einmal eine Auszeit vom Familienleben gönnen und machte mich auf den Weg nach Montpellier, das ich ja schon ein wenig kannte, da ich vor ca. sechs Jahren schon einmal dort war. Ich promenierte ein wenig durch die Straßen der Altstadt, wo ich auf ein Stadtmuseum (Musée du Vieux Montpellier) stieß, das allerdings leider nicht sehr anschaulich war: Es waren ein paar Gegenstände und Bilder ausgestellt, aber es gab dazu kaum Erklärungen, und die einzige Angestellte gab frei von der Leber weg zu Protokoll, sich eigentlich nur für Photographie zu interessieren und sich überhaupt nicht mit dem Museum auszukennen. :/ An diesem Tag wollte ich eigentlich meine Zugbekanntschaft Sarah treffen, die sich ja in Montpellier aufhielt, aber leider hatte sie an dem Tag keine Zeit, bot mir allerdings für den nächsten Tag ein rendez-vous an. So tröstete ich mich mit einem üppigen Mittagessen über diesen Umstand hinweg und traf mich nachher noch mit Omar und dessen Freund Anoir, der in Montpellier studiert und Omar auch ... weiterlesen...

Veux manger des frites

von Michael Färber, 10. März 2013, 22:46 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser siebenundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diese Woche stand im Zeichen meiner Reise nach Montpellier, und tatsächlich schreibe ich diese Worte ganz in der Nähe von Montpellier, nämlich in La Grande-Motte, seines Zeichens direkt am Meer gelegener Vorort von Montpellier. Sozusagen das Arcachon Montpelliers. Nur ohne Dünen. Aber eines nach dem anderen … Am Dienstag gingen die Franzosen wieder einmal einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nach — dem Streiken! Äußerte sich darin, dass keine Busse zirkulierten; da die Busse in Bordeaux aber ohnehin nur ein auxiliäres Fortbewegungsmittel darstellen, ist mir das wurscht! Wir hatten im Französischkurs dann auch noch eine äußert interessante Debatte: Warum ist Frankreich ein interessantes Land für ausländische Unternehmen, z.B. aus Amerika? Diese Frage ist auch aktuell aufgrund der Goodyear-Werksschließung in Frankreich, bei der sich Unternehmensvertreter über die mangelhafte Arbeitsmoral der Franzosen mokiert haben; und tatsächlich fiel mir auf die Schnelle kein guter wirtschaftlicher Grund ein, warum ein amerikanisches Unternehmen Frankreich gegenüber z.B. Großbritannien oder Deutschland bevorzugen sollte. Hat jemand vielleicht einen guten Grund? 🙂 Am Mittwoch war großes Village-2-Programm angesagt: Aufgrund meiner freitäglichen Abreise nach Montpellier wollte ich noch ein paar Nachbarn zum Abendessen einladen und auf diese Weise mein restliches Gemüse aufbrauchen, wurde dann allerdings unerwartet von meiner Nachbarin Cristelle selbst zum Abendessen eingeladen. 😉 Dieses war sehr gut, auch wenn mich aufgrund der bei ihr (im hellen Licht!) herumkrabbelnden Kakerlaken nicht wundern würde, wenn ich dabei die eine oder andere Dosis Chitin abbekommen hätte. Mahlzeit! Nach dem Abendessen wieder einmal eine soirée bei Idir, aber nicht zu lange, da ich am nächsten Tag … … Besprechung für das Klavierkonzert im April hatte! Ich habe mich dort mit den Verantwortlichen des service culturel der Université Bordeaux 1 besprochen, und so wie es ausschaut, werden wir zu dritt dieses Klavierkonzert am 10. März zwischen ... weiterlesen...

Datenfresser

von Romedius Weiss, 4. März 2013, 13:56 Uhr
Es gab schon lange Diskussionen ob und wie man sich in der modernen Informationsgesellschaft am besten einbringen kann. Will man Konsument oder Produzent sein? Will man etwas verändern können oder nur vorgekaute Inhalte konsumieren? Ist man Sender oder Empfänger? Mit großen Datenmengen zu arbeiten und diese zu visualisieren kann Blickwinkel verändern und Andere zum Denken anregen. Als InformatikerIn bekommt man die Werkzeuge in die Hand gelegt, mit diesen Datenmengen zurechtzukommen und die Daten effizient zu analysieren. Frameworks wie Hadoop helfen bei der Extraktion der wichtigen Daten, Processing kann dafür verwendet werden die extrahierten Daten interaktiv darzustellen. http://vimeo.com/60735314 Programmieren zu lernen ist dabei der erste Schritt: http://www.youtube.com/watch?v=nKIu9yen5nc  weiterlesen...

L’enregistrement

von Michael Färber, 3. März 2013, 22:56 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser sechsundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Wer es immer noch nicht mitbekommen hat: Am Sonntag war wieder einmal ein großer Tag für Österreichs Filmkultur, denn wir haben gleich zwei Oscars abgeräumt! Ein ganz erstaunlicher Erfolg für unser Land, der mich umsomehr freut! Im Rahmen dessen kann ich auch das Gespräch mit Christoph Waltz auf Ö1 empfehlen, das ich sehr interessant gefunden habe. Jetzt bleibt mir nur noch, endlich “Amour” von Michael Haneke anzusehen, denn was liegt näher als das, nachdem ich schon in Frankreich bin und ihn hier in Originalsprache (ohne Untertitel — schluck) bewundern kann. 😉 Am Dienstag stattete ich nach der Chorprobe Laetitia einen schon lange überfälligen Besuch ab — war es doch schon mehr als einen Monat her, dass ich sie das letzte Mal gesehen hatte! Und so bahnte ich mir durch eisige Winde zu Fuß ihren Weg zu ihr, dabei nahezu einer Grippe anheimfallend, die Bordeaux in diesen Tagen im Griff hatte. Ich verspürte nämlich kurz darauf ein unangenehmes Jucken im Hals, weswegen ich mich schon in den bewährten, rotzbewehrten Klauen der Grippe wähnte; glücklicherweise kann ich im Rückblick allerdings sagen, dass ich der Grippe trotz stärkster Angriffe diesmal widerstand. Vielleicht liegt es an meiner mittlerweile strikt eingehaltenen Handhygiene, von ORF.at wärmstens empfohlen, oder an den von meiner Mutter angeratenen frühmorgendlichen Kaltwasserduschen, an denen ich mittlerweile sogar richtig Gefallen gefunden habe. 😉 Am nächsten Tag traf ich auf jeden Fall einige mehr oder minder kranke Personen und war froh, demselben Schicksal entgangen zu sein. Zurück zu Laetitia: Ich hatte ja schon befürchtet, dass sie mir nachhaltigen Groll wegen meiner etwas ruppigen Art im Umgang mit ihr bei unserem Programmierprojekt letztes Semester entgegenbringen würde, diese Befürchtung entkräftete sich allerdings schnell. Allerdings hatte sie leider ihr letztes Semester nicht “validiert”, was ... weiterlesen...

Visite de la patrie

von Michael Färber, 24. Februar 2013, 20:36 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser fünfundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Fünfundzwanzig Artikel, das ist ein Viertelhundert, da macht sich ein Junge Gedanken. Frei nach “Manche mögen’s heiß” mit der guten, jungen Marilyn. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich es schon so lange durchhalte, meine Leserschaft mit mehr oder minder interessanten Fakten aus meiner vie française zu versorgen, und hoffe, dass es auch meiner Leserschaft bis hierher gefallen hat. Auf jeden Fall bedanke ich mich bei meinen Stammlesern für ihre Treue, ich gebe mir weiterhin Mühe! Am Montag war ich froh, meinen Gast Karl in der Früh ganz aufzufinden; wie es scheint, fanden ihn die Kakerlaken nicht appetitlich genug, sodass sie ihn verschmähten. Ganz im Gegensatz zu den Mücken, von denen wir auch einige umbrachten, aber der Kampf gegen diese Plage ist ähnlich aussichtslos wie gegen eine Hydra. Oder gegen Windmühlen. A propos Kakerlaken: Nachdem ich in mühevoller Arbeit einen neuen Kakerlaken-Exterminations-Statistik-Zettel gestaltet hatte, machen sich die verdammten Bestien jetzt auf einmal rar! Ich habe diese ganze Woche lang kein einziges Exemplar in meinem Zimmer gesehen; vielleicht halten die Viecher Winterschlaf? Vielleicht hängt es aber auch mit dem süßlichen Duft vor meinem Zimmer zusammen, der eventuell auf Kakerlaken-Vorsorge seitens der Administration von Village 2 hindeutet? Müßig ist alle Spekulation, fahren wir mit den Fakten fort: Ich hatte mit Karl ausgemacht, dass er sich am Montag untertags weitestgehend selbstständig die Stadt anschaut, da ich noch ein wenig arbeiten wollte bzw. schon das Klavier für den Nachmittag reserviert hatte. So machte er sich also auf in die Stadt, während ich mich noch ein wenig meiner Recherche widmete und dann gegen Mittag Richtung R.U. lief (Teil des Fitnessprogramms), wo ich mich mit Eli traf, ein Freund von mir, denn ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Dieses Treffen ist insofern ... weiterlesen...

La grande bouffe

von Michael Färber, 18. Februar 2013, 16:31 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser vierundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Schon länger hatten wir ins Auge gefasst, die Oper “Dialogues des Carmélites” von Francis Poulenc zu besuchen, und hatten uns zu der waghalsigen Spekulation entschieden, erst kurz vor der Aufführung die Karten zu kaufen, um so in den Genuss der ganz beträchtlichen Ermäßigung zu kommen und somit pro Mann und Nase nur 8€ für die Oper zu blechen. So ging also Pauline am Mittwoch, dem Tag vor der Aufführung, zum Grand-Théâtre de Bordeaux, um uns die Karten zu beschaffen. Doch während der Erfüllung ihrer Mission rief sie mich im Hauptquartier an, um eine Störung im Missionsablauf kundzutun: Es sei nämlich der Kartenverkauf so beschaffen, dass man dort ermäßigte Karten nur bekommt, wenn man für jeden Teilnehmer ein Dokument vorweisen kann, welches bescheinigt, dass der Teilnehmer jünger als 26 Jahre ist. Ergo konnte sie nur für sich eine Karte reservieren, da sie ja nicht meinen Führerschein oder ähnliches bei sich hatte. :/ So musste ich also kurze Zeit später selbst zum Grand-Théâtre pilgern und mir meine Karte kaufen, so wie auch die anderen Teilnehmer unseres Opernspektakels. Dafür bekamen wir alle ermäßigte Karten zum Preis von 8€, und das auf großteils großartigen Plätzen! Die Möglichkeit zum Kauf solcher Karten besteht für Studenten laut Insiderinformationen immer 48h vor Beginn einer Vorführung im Grand-Théâtre. Sollte irgendein Leser dieses Blogs je einmal auf die Idee kommen, in Bordeaux eine entsprechende kulturelle Veranstaltung zu besuchen. 😉 Am Donnerstag war es dann soweit: Opera adveniebat! Doch halt, zuvor hat noch Murphys Gesetz einen kleinen Auftritt: Gesetzt den Fall, man hat irgendwann einmal am Abend eine Aktivität vor, z.B. Opernbesuch oder Chorprobe, was findet dann immer genau kurz davor statt? Der Sprachkurs! Mit unvergleichlicher Präzision scheinen alle kulturellen Veranstaltungen unter der Woche sich immer punktgenau mit ... weiterlesen...

Amour imaginaire

von Michael Färber, 11. Februar 2013, 09:20 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser dreiundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Ich berichte live aus der Biskaya-Metropole Bordeaux, genauer gesagt aus dessem Ausläufer Pessac. Das Wetter motiviert mich zum Schreiben dieses Artikels, denn es schifft gerade wie aus Kübeln. So wie übrigens auch letzten Sonntag. So wie übrigens alle Tage. Diese Woche hat der Sprachkurs (Dienstag & Donnerstag) wieder kräftig Fahrt aufgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die meisten Leute darin schon kannte, was dafür spricht, dass im Sommersemester nicht mehr so viele Erasmus-Studenten neu ankommen, sprich der Großteil der Erasmus-Studenten im Wintersemester ankommt. Am Mittwoch ist eine kleine, aber feine Untermenge unserer Erasmus-Gruppe (Clara, Matthieu und Leo, ein Brasilianer) ins Konzert gegangen, nämlich ein Klavierkonzert von Nikolai Lugansky! Dieser spielte ein sehr schönes Programm, nämlich: Leoš Janáček: Im Nebel Franz Schubert: Vier Impromptus, D. 935 (op. 142) Sergei Rachmaninov: Sonate No. 1, d-moll, op. 28 Eine Überraschung bei diesem Programm war für mich der bis dahin unbekannte Janáček (1854 – 1928), den ich ungerechtfertigterweise aufgrund seines “á” und des Hatschek eher in die Schublade “unhörbare neue Musik” steckte. Doch ich wurde eines besseren belehrt! Jazzige Klänge wechselten sich mit Debussy- und Chopin-artigen Passagen ab — Hörprobe ist hier. Als ich nach dem Konzert nachts in mein Domizil zurückkehrte, beging ich den schweren Fehler, noch “schnell” meine E-Mails abzurufen. Darin befand sich eine höchst unangenehme Nachricht vom Innsbrucker Erasmus-Büro, in dem mir eine Mitarbeiterin mitteilte, dass ich meine Masterarbeit nicht zur Erfüllung der Mindestanzahl von ECTS anrechnen lassen könnte! Zur Erklärung: Um finanzielle Erasmus-Unterstützung zu bekommen, muss man als Erasmus-Student für jeden im Ausland verbrachten Monat 3 ECTS nach dem Aufenthalt nachweisen können. Ich z.B. bin 10 Monate im Ausland, d.h. ich muss am Ende 3×10 ECTS = 30 ECTS nachweisen. Bisher habe ich in Bordeaux Vorlesungen im Ausmaß von 24 ECTS (ohne ... weiterlesen...

Tous partis

von Michael Färber, 3. Februar 2013, 21:34 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zweiundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Der Montag begann mit einem psychischen Kater übelster Art, bedingt durch die bevorstehende Abreise unserer letzten verbliebenen Deutschen, Anita und Kristin. Da war meine Stimmung wieder einmal so richtig schön im Keller, und mein Gesundheitszustand ebenso, denn ich bemerkte schon in der Nacht, wie sich ein feiner Husten langsam in mir breitmachte. Leise kratzen meine Stimmbänder. Nun, man kann allerdings nicht den ganzen Tag Trübsal blasen, und so fuhr ich nach dem Frühstück nach Pessac Centre, um dort endlich meine CAF-Angelegenheiten zu regeln, denn bisher habe ich noch keinen einzigen Cent Mietbeihilfe auf meinem Konto gesehen. Was war zu tun? Nun, ich musste eine “attestation sur l’honneur” erbringen, will heißen, eine Bestätigung “bei meiner Ehre”, dass ich auch wirklich in der Lage bin, meine Miete selbst bezahlen zu können. Irgendwie ironisch, so eine Bestätigung erbringen zu müssen, wenn man eigentlich um Mietbeihilfe ansucht. Jedenfalls funktionierte der Prozess für französische Verhältnisse erstaunlich gut, man gibt auf einem Computer seine CAF-Nummer ein, wartet dann zwei Minuten im Wartezimmer und sieht dann seinen Namen auf einem Bildschirm erscheinen mit der Schalternummer, zu der man gehen muss. Cool, die Zukunft ist hier. Beim Schalter gibt man dann sein schriftliches Ehrenwort ab, und das war’s auch schon. Keine Suche nach dem Passierschein A 38 oder sonstige Spompanadln, nichts. Auf der Rückfahrt nach Village 2 hatte ich eine spontane Idee für ein Lied, in dem ich meine Abschiedstrauer verarbeitete — das Lied ist allerdings leider nicht fertig geworden, und da ich im Moment auch nicht mehr so traurig bin, weiß ich nicht, ob ich es vollenden werde. Mal sehen … An diesem Tag ging ich alleine in die Mensa essen, und das war nicht gerade so berauschend für die Psyche. Dafür ging ich ... weiterlesen...

Au revoir

von Michael Färber, 27. Januar 2013, 23:30 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser einundzwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Dienstag machte sich der verbliebene Teil unserer Erasmus-Gruppe in die Stadt auf, um dort dem cineastischen Vergnügen zu frönen. Es stand ein Film von Quentin Tarantino mit österreichischer Hauptrolle auf dem Programm. Richtig: Django Unchained! Da ich ja gleichzeitig ein großer Fan von Quentin Tarantino und von Christoph Waltz bin (die Apfelstrudel-Szene in Inglourious Basterds wird mir unvergessen bleiben), war dieser Film ja schon länger auf meiner TOVIEW-Liste, und er hat mich nicht enttäuscht. 😉 Kleiner Tipp für Nachahmer: Es lohnt sich bei diesem Epos durchaus, vor Beginn noch einmal die Toilette aufzusuchen, sonst könnte man leichte Konzentrationsschwierigkeiten gegen Ende des Films haben. ^^ Den Film sahen wir übrigens im Cinéma Utopia, wo wir — aufgrund unserer Wahl einer recht frühen Vorstellung — Eintrittskarten für sensationelle 4€ erhielten! Das Innere des Kinos ist sehr schön gestaltet, da in dem Gebäude früher einmal ein Kloster oder eine ähnliche religiöse Einrichtung beheimatet war, und so sitzt man im Kinosaal mit Steinwänden und Kronleuchter, was dem ganzen ein Flair von Mittelalter-Kino gibt. 😉 Erwähnte ich, dass der Werbevorspann nur ca. fünf Minuten dauerte und der Film selbst in Originalsprache gezeigt wurde? Das sind auf jeden Fall alles gute Gründe dafür, dass dieses Kino mein neues Lieblingskino in Bordeaux ist. 🙂 Nach dem Kino setzten wir uns in das zum Kino gehörende gemütliche Café und diskutierten noch ein wenig. Als sich die Gruppe wieder Richtung Pessac aufmachte, blieb ich im Café sitzen, da ich ja am selben Abend in der Stadt Chorprobe hatte. Wie das bei mir so kommt, kam ich mit ein paar Damen am Nebentisch ins Gespräch, und eine davon entpuppte sich als Sängerin an der Oper, die mir den Besuch der Oper Dialogues des Carmélites nahelegte, ... weiterlesen...

T’inquiète

von Michael Färber, 22. Januar 2013, 11:57 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Die zurückliegende Woche dürfte wohl eine der traurigsten Wochen meines gesamten bisherigen Aufenthalts in Frankreich gewesen sein: Es sind schon sehr viele meiner Freunde aus Bordeaux abgereist, und einige werden in der nächsten Zeit noch nachfolgen. Wir haben zwar ausgemacht, uns 2014 in Lyon zu treffen, aber das ist noch sehr weit weg … Ich habe in den letzten Tagen Trost in folgenden Worten gefunden, frei nach einem serbischen Donauradwegweiser: Don’t cry because it’s over — smile because it happened. 🙂 Wir haben uns auf jeden Fall in den letzten Tagen noch sehr oft getroffen — tatsächlich ist kaum eine Nacht vergangen, in der ich vor zwei Uhr morgens in meinem Domizil angekommen bin. 😉 Der Samstag, also einen Tag nach meiner Ankunft in Bordeaux, begann schon sehr vielversprechend mit einer Feier unserer Erasmus-Gruppe bei Ana und Mónica: Ich habe ja für meine Reise nach Bordeaux einen Aufpreis von ca. 30€ in Kauf genommen, um bei dieser Feier dabei zu sein, und ich denke, es hat sich durchaus gelohnt! 🙂 Neben den üblichen Verdächtigen war auch ein Gast aus Québec anwesend, nämlich Geneviève, die Freundin von Mathieu (im Bild vor mir sitzend)! Mathieu habe ich übrigens noch ein Tirol-Poster geschenkt, da er sehr gute Fortschritte im Tiroler Idiom gemacht hat. 🙂 Kleines Detail am Rande: Von den 14 Anwesenden auf dem Foto werden nächstes Semester nur fünf (!) in Bordeaux bleiben. Am Sonntag war dann wieder einmal Lernen angesagt, da ja eine Prüfung am nächsten Tag anstand, nämlich für Logique et langage. Zu diesem Behufe traf ich mich am Nachmittag mit Phil zum gemeinsamen Strebern. Das stellte auch gleichzeitig meinen ersten Besuch bei ihm dar und auch meinen ersten Besuch in Village 3 rénové. 🙂 Zu Village 3 rénové kann ... weiterlesen...

La joie de travail d’équipe

von Michael Färber, 12. Januar 2013, 13:26 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser neunzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich, unerwarteterweise immer noch mit einem großen Österreich-Teil! 🙂 Als ich in meinem letzten Artikel schrieb, dass ich mir nicht vorstellen könne, in einer Woche schon 1500km von meiner Heimat entfernt zu sein, wusste ich vermutlich noch nicht, wie prophetisch diese Worte sein würden, denn: Ich war eine Woche nach meinem letzten Artikel immer noch in Österreich! Dafür verantwortlich war — wie leider so häufig — wieder einmal eine Krankheit. 🙁 Doch fangen wir von vorne an … Am letzten Mittwoch war meine Verabschiedungsmaschinerie schon voll im Gange; der Tag begann schon gut mit einem Besuch bei meinen Großeltern zu Mittag in Sistrans, von denen ich mich danach nur schwer losreißen konnte. Meine Bitte an sie, bis zum nächsten Weihnachtsfest ihr Leben in einem Buche zusammenzuschreiben, schlugen sie mir leider ab, nichtsdestotrotz verbrachten wir eine sehr vergnügliche Zeit. Es ist doch so, dass ich mich bei jeder längeren Abwesenheit meinerseits frage, ob bei meiner nächsten Rückkehr alle beide noch leben, und wenn das der Fall ist (bisher glücklicherweise noch jedes Mal ^^), dann bin ich jedesmal aufs Neue erleichtert, dem Tod so gewissermaßen ein Schnippchen geschlagen zu haben. 🙂 Nach meinem Besuch in Sistrans fuhr ich weiter zu den Schrettls, einer mit mir befreundeten Familie, wo ich mit großem Hallo begrüßt und dann gleich zum Tee eingeladen wurde. Das nutzte ich aus, um Familienmitglied Matthias (der mit mir in das Gymnasium gegangen ist) zu der Rodelpartie einzuladen, die ich mit Max schon vorher für die Nacht ausgemacht hatte. Und so fuhren wir dann beide zu Max und Teresa, die ich mit meinem unerwarteten vierten Rodelteilnehmer überraschte. 🙂 Alle zusammen fuhren wir in die nahegelegene Fotsch, wo ich zum ersten Mal einen richtigen französischen Diskurs mit Teresa (die ja Französin ... weiterlesen...

Réveillon

von Michael Färber, 2. Januar 2013, 09:04 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser achtzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich, diesmal ausschließlich mit einem Österreich-Teil! 🙂 Mittlerweile habe ich mich in Österreich wieder ganz gut eingelebt; es fühlt sich eigentlich so an, als wäre ich gar nie wirklich weg gewesen. Mit der kleinen Ausnahme, dass ich jetzt auf einmal z.B. französische Touristen ganz erstaunlich gut verstehe. Es ist ein bisschen so, als wäre ich zuvor kurzsichtig gewesen und hätte jetzt auf einmal eine Brille aufgesetzt, durch die ich alles gestochen scharf sehe. 🙂 Ich kann mir im Moment gar nicht wirklich vorstellen, dass ich in einer Woche schon wieder 1500 Zugkilometer von meiner Heimat entfernt sein werde, und das für ungefähr sechs Monate ohne Unterbrechung, aber wenn ich mir denke, wie schnell die fast vier Monate in Bordeaux vergangen sind, dann denke ich, dass auch sechs Monate keine besondere Schwierigkeit darstellen werden. Im Moment ist es allerdings noch etwas schwierig für mich, das Programm für mein nächstes Semester zu planen, denn eine Masterarbeit im Ausland zu schreiben erweist sich als ein gar schwierig Ding. So scheint es z.B. an der Universität Innsbruck nötig, zum Behufe der Masterarbeits-Betreuung einen Hauptbetreuer und einen Nebenbetreuer zu ernennen, von denen der Hauptbetreuer bestenfalls in Innsbruck und der Nebenbetreuer in Bordeaux sitzen sollte. Ob sich die Universität Bordeaux allerdings gefallen lässt, einerseits für die Betreuung meiner Arbeit zur Kasse gebeten zu werden, dann andererseits nur einen Nebenbetreuer ernennen zu dürfen, steht für mich in den Sternen. Der entsprechende Verantwortliche aus Bordeaux hat mir vorgeschlagen, zwei gleichwertige Betreuer zu ernennen, was durchaus in meinem Sinne wäre, aber das muss ich noch mit Innsbruck abklären. Dummerweise waren dort bisher in den Weihnachtsferien die Verantwortlichen schwer zu erreichen, was meine Pläne, in den Weihnachtsferien mein Programm vor Ort abzuklären, wohl zunichte machen wird und ich wohl ... weiterlesen...

Petit Papa Noël

von Michael Färber, 25. Dezember 2012, 22:45 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser siebzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich, diesmal mit einem Österreich-Teil! 🙂 Am Dienstag setzte ich mich, von Sorgen über den stetig näher rückenden freitäglichen Abgabetermin geplagt, mit Laetitia im CREMI (Computerräume) zusammen, um an unserem Projekt für Compilation zu arbeiten. Dort arbeiteten wir eine Zeit lang ziemlich produktiv; in meinen Augen ging mehr an Laetitias Teil weiter als je zuvor. Beim Mittagessen traf ich dann auf Phil, der mit einem Schlag unsere Produktivitätsspitze wieder auf Null drückte, indem er uns mitteilte, dass der Abgabetermin für unser Projekt auf den 8. Jänner verlegt wurde. Erste Reaktion: Yeeeeeaaaah! 🙂 Zweite Reaktion: Verdammt, dann müssen wir ja in den Weihnachtsferien noch daran arbeiten. 🙁 Gemäß dem informatischen Arbeitsgesetz, das besagt, dass die Arbeitsleistung an einem Projekt indirekt proportional zur Zeit bis zum geplanten Fertigstellungszeitpunkt ist, bedeutet das, dass in den Weihnachtsferien wieder nichts weitergehen und dann nach den Ferien der Extrem-Stress ausbrechen wird. Die Statistik scheint mir bisher recht zu geben, denn die letzte Änderung an dem Projekt bis heute fand am Donnerstag statt, also vor fünf Tagen. :/ Das heißt wohl, dass ich jetzt nach Weihnachten das Zuckerbrot bald wieder ein- und die Peitsche auspacken darf … Von diesen düsteren Zukunftsvisionen lenkte mich allerdings die Mensa am Mittwoch ab, denn da gab es ein besonderes Weihnachtsessen, für das sich die Mensa ins Zeug gelegt hatte: Es gab nämlich eine Art Faschiertes mit Kartoffeln, dazu foie gras mit Brot und Marmelade, und als krönenden Abschluss noch eine Roulade. Nahezu selbstverständlich gab es noch eine Orange und Zuckerln für jeden gratis dazu. So lobe ich mir das; aber jeden Tag wäre das nichts für mich, denn das würde selbst mein Gewicht nach einiger Zeit drastisch steigern. 🙂 An diesem Tag schlemmte ich allerdings mit Phil ohne Bedenken. Am ... weiterlesen...

Le cauchemar

von Michael Färber, 17. Dezember 2012, 19:59 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser sechzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Montag kam ich endlich dazu, mein Fahrrad reparieren zu lassen. Ich bin seitdem wieder im Besitz eines muskelbetriebenen fahrbaren Untersatzes, allerdings immer noch mit viel zu tiefem Sattel. 🙁 Um quasi nahtlos an meine kulinarischen Experimente vom vorigen Wochenende anzuschließen, leistete ich mir am Abend das Plaisir eines selbstgemachten Kaiserschmarrns! Leider stelle ich immer wieder fest, dass mich der Kaiserschmarrn nicht satt macht, wenn ich ihn selber mache (meistens nach folgendem Rezept); irgendetwas müssen die Leute von der Brandstatt- bzw. Auffangalm anders machen, um zu ihren “Kalorienbomben” zu gelangen. Am Dienstag beging ich die grandiose Dummheit, in der raureifgekrönten Dunkelheit mit dem Fahrrad ohne Schal nach Bordeaux zu fahren. Und so glitt ich traumwandlerisch durch das nächtliche Lichtermeer, während sich mein Hals langsam auf Umgebungstemperatur, sprich gefühlter Gefrierpunkt von Wasser, abkühlte und aus meinem Mund kleine Kristalle auf die matte Fahrbahn perlten. Die nächsten Tage verspürte ich ein dauerhaftes Kratzen im Hals, das sich aber bis heute glücklicherweise ohne weitere Nebenwirkungen zurückgebildet hat! 🙂 Am Mittwoch fand die Prüfung für Compilation statt. War an sich nicht besonders schwer, aber ich hatte in der Nacht nur ca. 4h geschlafen, sodass ich bei der Prüfung wahrlich Mühe hatte, mich zu konzentrieren. Besonders auch deshalb, da einige Aufgaben ziemlich tumbes Abarbeiten von Rechenschritten ohne jegliche Kreativität waren. Am Nachmittag hielt ich zum Ausgleich wieder eine lange Siesta, um mich für das Highlight des Abends vorzubereiten: Am Abend ging ich nämlich mit Anda in das Symphoniekonzert, das vom Conservatoire aus gratis angeboten wurde und meines Erachtens sehr, sehr hörenswert war! Das Programm: Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Gustav Mahler: 4. Symphonie, 4. Satz César Franck: Psyché Das erste Stück (Debussy) hat mich dermaßen berührt, dass ich am Ende vor lauter Tränen kaum mehr die ... weiterlesen...

Coole Projekte während dem Studium – gibt’s das überhaupt?

von Michael Feurstein, 12. Dezember 2012, 10:00 Uhr
“Ach, das ist ja nur ein Studentenprojekt – das verstaubt doch eh nur in den Regalen und keiner schaut sich das je wieder an…” – Solche und andere Argumente bekommt man des öfteren zu hören wenn man unter sich ist mit Studenten oder einfach nur mal Dampf ablassen will wenn man gefrustet ist vom Arbeitsstress im Studium. Aber ist das wirklich so? Heute möchte ich Euch das Gegenteil beweisen und bezugnehmend auf meinen ersten Blog Eintrag die Aussage: “Mit der Informatik die Welt selbst gestalten” nochmal unterstreichen.  weiterlesen...

Le calme avant la tempête

von Michael Färber, 9. Dezember 2012, 20:17 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser fünfzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Das Leben hier geht seinen gewohnten Lauf; die Zeit der Prüfungsvorbereitung ist immer noch im Gange und fordert allen Studenten das höchste ab. Allen Studenten? Nein! Eine von faulen Studenten strotzende Erasmus-Gruppe hört nicht auf, dem Prüfungswahn Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Kellner, die als Bedienung in den Lokalen Sherlock Holmes, Cock & Bull und Rose Pub arbeiten … 🙂 Spaß beiseite, ich habe mich zwar nicht von den Extrem-Strebern anstecken lassen, aber meine Studien auch nicht komplett “glangln lassen” (welch wunderschöner Tiroler Ausdruck ^^). Der Montag begann leider mit einem ziemlichen prüfungsbedingten Schlafmangel, da ich generell vor Prüfungen recht nervös bin und in der Nacht häufig aufwache. (Dieses Phänomen wird begünstigt durch Prüfungen, die schon um 8 Uhr früh beginnen. Wie in der Schule. o_O) Die Prüfung (erwähnte ich schon, dass sie um 8 Uhr früh begann? ^^) ging dann aber erstaunlich gut; ich war nämlich schon nach ca. der Hälfte der Zeit fertig und schien überhaupt der einzige zu sein, der mit der Prüfung fertig wurde. Das mag auch an dem Fach liegen, denn in der Prüfung ging es um maschinelle logische Beweise, und das ist für mich als Logik-Fan natürlich ein Heimspiel. 😉 Meine bisherige Prüfungsbilanz liegt somit mit einem vorhergesehenen Durchschnitt von 19.5/20 Punkten noch recht gut; schauen wir, wie es sich nach den Prüfungen in den nächsten Wochen entwickelt. Am Nachmittag gönnte ich mir dann zur Feier des Tages eine Siesta ohne Wecker, die mit 3h Dauer dann allerdings doch ziemlich lang ausfiel — wenn man vom Mittagsschläfchen erst wieder aufwacht, wenn die Sonne schon wieder untergeht, dann fühlt man sich doch ein wenig faul. Aber andererseits sind ja Studenten notorische Faulenzer, und als solcher verhalte ich mich ... weiterlesen...

Le poisson est dans le lavabo

von Michael Färber, 2. Dezember 2012, 20:11 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser vierzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Ich bin im Moment ziemlich angepisst, weil ich gerade in Village 2 ein bisschen Klavier üben wollte und zu diesem Zwecke zum Accueil gegangen bin: Dort teilte mir die Sekretärin mit, dass man das Klavierzimmer bis Weihnachten nicht mehr benützen dürfe, weil jemand um 5 Uhr früh in das (zu dem Zeitpunkt unversperrte) Klavierzimmer gegangen wäre und dort eine Menge Krach gemacht hätte. Toll! Weiters war ich gerade zuvor auf der Toilette, und dort kam mir ein Mann mit einem leeren Mülleimer entgegen. Ich wunderte mich ein bisschen, dachte mir aber nicht viel dabei, bis ich in der Toilette eine große Menge Müll vorfand. Ich machte auf dem Absatz kehrt und hörte den Mann im dem Treppenhaus reden. Dort fand ich ihn vor mit dem Mülleimer, einer Kehrschaufel und anderen Gegenständen, und als ich ihn fragte, ob der Müll in der Toilette von ihm stammte, behauptete er, dass er zuvor nur den Müll aus der Toilette entfernen wollte. Natürlich; weil auch ich als neue Freizeitbeschäftigung gerne nur mit einem leeren Mülleimer (ohne Sack) mit bloßen Händen fremden Müll aus Toiletten schaufle. Zwei Stunden später war der Müll übrigens immer noch da, und wenn er noch nicht heruntergespült wurde, dann liegt er da noch heute. Mir haben einige Franzosen bisher gesagt, dass in Frankreich eine gewisse menschliche Kälte vorherrsche: Zum Beispiel war ich am Freitag in der Tram und habe dort einer älteren Dame meinen Sitzplatz angeboten (comme d’habitude), den sie auch dankend angenommen hat. Daraufhin habe ich sie gefragt, ob man ihr häufig den Sitzplatz anbiete, worauf sie antwortete, eigentlich nicht, die Zeit der Höflichkeit in Frankreich wäre schon längst passé. Ein Student hat mir auch einmal gesagt, dass man in Frankreich immer irgendeine Art der Sicherheit ... weiterlesen...

Annonce

von Michael Färber, 1. Dezember 2012, 10:31 Uhr
Annonce pour les Bordelais (aussi les Talencais, les Pessacais et les autre chiennes ^^): Mon concert du piano prend place le 5 décembre (mercredi), à partir de 18h à la Salle des Actes, bâtiment A33 (mathématique), Université Bordeaux 1. C’est environ 250m au nord d’arrêt tram “Peixotto”, à côté du lac. 🙂 Le programme est très mixte, avec des morceaux classiques, mais aussi des chansons autrichiennes et autres choses. J’espère que vous venez nombreux! 🙂  weiterlesen...

Anniversaire

von Michael Färber, 25. November 2012, 21:49 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser dreizehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Was die Zahl Dreizehn betrifft, bin ich ja immer ein wenig skeptisch (sei es auch nur darum, um durch erhöhte Aufmerksamkeit z.B. Unfälle zu vermeiden), aber ich muss sagen, dass diese Woche entgegen der negativen Konnotation der Dreizehn ziemlich toll war! Für mich ist sie natürlich im Zeichen meines Geburtstages gestanden, den ich auch ausgiebig gefeiert habe. 🙂 Beginnen wir jedoch mit dem Montag: An diesem Tage bemerkte ich, dass die Heizung von Village 2 (wieder einmal!) ausgefallen war. So beschloss ich, aus der Not eine Tugend zu machen, und an diesem Tage machte ich eine bahnbrechende Erfindung, die das Studentenleben revolutionieren wird. Die Spaghetti-Heizung! Das Prinzip ist eigentlich so simpel (oh Gott, ich habe hier gerade “simple” geschrieben — das Französisch nimmt immer mehr Platz in meinem Hirn ein!), dass es eigentlich jeder erfunden haben könnte. Es funktioniert folgendermaßen: Wasser erhitzen Spaghetti in das Wasser geben und kochen Spaghetti aus dem Wasser nehmen Wasser weiterkochen lassen Am Ende dieses Prozederes hat man gleich zwei positive Effekte: eine warme Mahlzeit und eine Zimmer-Sauna! Patentanmeldung erfolgt in Kürze. Am Dienstag hatte ich meinen Geburtstag, doch bis auf eine virtuelle Masse von E-Mails und Facebook-Nachrichten blieb ich (noch) vor größeren Feiern verschont, da ich ziemlich lange Uni hatte und am Abend noch Sprachkurs und Chorprobe. Zu Mittag hätte ich sogar fast alleine in der Mensa essen müssen (wozu ich an meinem Geburtstag wirklich überhaupt keine Lust hatte), denn leider hat das gemeinschaftliche Mensa-Essen unserer Erasmus-Gruppe ein wenig nachgelassen, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass viele Leute jetzt eben mit ihren Studienkollegen essen gehen. An diesem Tag hatte ich allerdings doch noch Glück, denn nach ca. 45 Minuten Wartezeit vor der Mensa, die ich mit Chinesisch-Studien verbrachte, wollte ich gerade resignierend alleine essen gehen, doch ... weiterlesen...

Crisse de tabernac

von Michael Färber, 19. November 2012, 23:01 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zwölften Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Der Montag markierte gleich den ersten kulturellen Höhepunkt der Woche, nämlich mit einem Gratis-Klavierkonzert an der Universität Bordeaux 3. Dies war auch zugleich mein erster Besuch der Universität Bordeaux 3, und insofern hat er einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen. 🙂 (So kann man auch Werbung für eine Universität machen. ^^) Es spielte der Niederländer Hannes Minnaar ein klassisches Programm mit Beiträgen von Bach, Liszt und Ravel, und am Schluss noch als besonderes Schmankerl die 24 Chopin-Préludes, Op. 28. Da ich ja ein großer Chopin-Fan bin, erfreute mich das sehr, und da ich selbst zumindest zwei Chopin-Préludes spiele, war auch ein gewisser Widererkennungseffekt gegeben. Zu dieser Veranstaltung wollte ich eigentlich mit meinen Nachbarinnen Pauline und Yselia gehen, allerdings verpassten wir uns unglücklicherweise, sodass wir das Konzert dann getrennt genossen. Später erfuhr ich, dass noch einige andere meiner Freunde dort waren, u.a. auch Meiyi, aufgrund des großen Andrangs sahen wir uns allerdings nicht. An den Dienstag und den Mittwoch kann ich mich eigentlich nicht mehr so wirklich erinnern, daher hier ein schon lange geplanter landeskundlicher Diskurs, um meine Gedächtnislücken notdürftig zu kaschieren: 🙂 Ich wollte schon seit langem über die Größe Frankreichs schreiben. Frankreich ist nämlich so wie Österreich in seinen besten Tagen ein Land, in dem die Sonne nicht untergeht, denn es inkorporiert zahlreiche Territorien, die mehrere tausend Kilometer von dem europäischen Teil Frankreichs entfernt sind, wie z.B. Tahiti, oder die Inseln La Réunion bzw. Martinique. Man trifft hier in Bordeaux auch gar nicht so selten Leute, die aus diesen für meine Begriffe eher exotischen Gegenden kommen. Auch zu Afrika bestehen sehr starke Bindungen, die noch aus der Kolonialzeit stammen. Dabei sind unter den Maghreb-Staaten besonders Marokko und Algerien zu nennen, wo sehr viele Leute in Bordeaux ihre Wurzeln ... weiterlesen...

Il faut profiter

von Michael Färber, 11. November 2012, 22:14 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser elften Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Montag freute ich mich sehr, an der Uni wieder ein paar meiner Freunde zu treffen, die ich ja in Spanien eine Woche lang nicht gesehen hatte. Ein Freund aus Quebec, Philip, erklärte mir, dass er sich im November im Rahmen der Aktion Movember einen Schnauzbart wachsen ließe. Da ich die Sache lustig fand, erklärte ich, es ihm gleichtun zu wollen. Schauen wir einmal, wie ich ausschaue, wenn ich einen Monat meinen Schnauzer ungeschnitten lasse. 😉 Bei mir in Village 2 zurückgekehrt bemerkte ich schnell, dass die Heizung in meinem Zimmer ausgefallen ist. Als ich mich wegen einer anderen Sache Richtung Accueil bewegte, sah ich dort schon einen kleinen “Mob” bestehend aus meinen Nachbarn Clara, Stefan und Christel, die sich gerade über den Heizungsmangel beschwert hatten. Leider ist die Heizung trotz Beschwerde bis jetzt auch weiterhin inaktiv, was ich aber durch meine heutige Lage — “Wochenend und Sonnenschein” — durchaus kompensieren kann. 🙂 Konnte am Montag auch endlich mein Nokia-Handy wieder dazu überreden, mit meinem Computer per USB zu reden und sich nicht immer mit der Meldung “Charger not supported” schmollend aus der Affäre zu ziehen. Die Lösung? Handy ein- und ausschalten. Dass ich daran nicht gedacht habe, zeigt wieder einmal deutlich, dass ich schon sehr lange nur noch Linux einsetze. ^^ Das bedeutet jedenfalls, dass es ab heute wieder Bilder gibt! 🙂 Am Dienstag Abend gab es nach dem Französisch-Sprachkurs ausnahmsweise keine Chorprobe, da am Konservatorium noch Ferien waren. Wie das Schicksal aber so spielt, sollte ich trotzdem zu einer musikalischen Abendveranstaltung kommen, denn ich traf nach dem Sprachkurs wieder einmal meinen Nachbarn Idir, der gerade mit einem neuen Nachbarn namens Ben “abhing”. Schnell erfuhr ich, dass dieser neue Nachbar auch Klavier spielt, und Idir lud uns ... weiterlesen...

Ca va ça va ça va ça va

von Michael Färber, 5. November 2012, 07:48 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich, diesmal mit einem Spanien-Teil! 🙂 Gestern aus Spanien zurückgekehrt, sehe ich mich vor die monströse Aufgabe gestellt, jetzt mehr als zwei Wochen hier zusammenzufassen. Da mich meine Sehnenscheidenentzündung noch immer plagt, werde ich versuchen, mich in meinem Textfluss etwas zurückzuhalten (wird nicht leicht!). Leider spinnt mein Handy momentan ein bisschen (seit einem unfreiwilligen Schokoladenbad in meiner Hosentasche o_O), weshalb ich im Moment keine Bilder auf meinen Rechner übertragen kann und dieser Artikel somit ohne Bilder auskommen muss. :/ UPDATE: Mittlerweile geht das Handy wieder, und die Bilder sind alle an ihrem Platz. Beginnen wir also dort, wo mein letzter Artikel so abrupt abgerissen ist, nämlich am Freitag, den 19. Oktober. An diesem Tag fand unser erstes PER-Treffen an der Universität statt, wo wir in entspannter Atmosphäre unseren Artikel diskutierten. Das Thema verspricht nach meinem ersten Eindruck jedenfalls recht spannend zu sein. Am Nachmittag ging ich dann noch mit Laetitia ins Kino — sie wollte unbedingt “Ted” sehen. Leider stellte sich bei mir beim Betrachten des Films ein erheblicher Fremdschämfaktor für dessen Kreatoren ein, was noch zusätzlich verstärkt wurde durch meine gerade an diesem Nachmittag einsetzenden Schnupfen. Nach dem Film musste ich mich dann auch krankheitsbedingt in mein Domizil zurückziehen, in welchem ich mich auch das gesamte Wochenende aufhielt. Dabei wollte ich meine Krankheit ursprünglich dafür nutzen, um für die Uni zu arbeiten und noch einiges zu schreiben (wie z.B. für meinen Blog hier), aber dummerweise bekam ich schon am Samstag Nachmittag heftige Schmerzen in der Hand, die mich effektiv an manuellen Arbeiten hinderten. So konnte ich eigentlich nur noch im Bett herumliegen und lesen, am Sonntag wurde mir das zu langweilig und ich schaute mir das dreieinhalbstündige Epos “Lawrence of Arabia” an. Hätte mir nicht gedacht, dass ein ... weiterlesen...

You can make IT auf der BeSt

von Korbinian Breu, 27. Oktober 2012, 13:34 Uhr
Eigentlich haben Berufsinformationsmessen für Schüler ein seltsames Konzept. Wir waren trotzdem dort. Und es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Ein kleiner Bericht.  weiterlesen...

Tout le monde connait Much

von Michael Färber, 24. Oktober 2012, 19:12 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser neunten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diesen Blog-Eintrag habe ich am letzten Samstag (20. Oktober) geschrieben, und danach bekam ich Schmerzen in der Hand, die leider bis heute andauern und mich am Schreiben einschränken. Deshalb ist der Blog-Eintrag auch nicht vollständig und reicht nur bis vom 15. Oktober bis zum 18. Oktober (Donnerstag), aber ich hoffe, den Rest (inkl. Fotos) später noch nachzutragen.  weiterlesen...

A la recherchu du truc perdu

von Michael Färber, 14. Oktober 2012, 19:25 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser achten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Am Anfang war das Shampoo. Ein ganz normales Shampoo für ganz normale Haare wie meine, das ich mir eines Tages in Bordeaux gekauft hatte. Man könnte meinen, an dem Shampoo war nichts besonderes. Doch tatsächlich war es wie der sprichwörtliche Dominostein, der eine unheilvolle Kettenreaktion auslöst. Denn! Eines schönen Tages ging ich in die Dusche von Village 2, um mein schönes, neues Shampoo auszuprobieren.  weiterlesen...

Gazage

von Michael Färber, 7. Oktober 2012, 21:40 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser siebten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Ich möchte damit beginnen, das kleine Rätsel vom Beginn der Woche aufzulösen, nämlich die Identität meiner neuen Freundin. Ich bin ein wenig enttäuscht, dass niemand auch nur einen noch so kleinen Rateversuch auf dieser Seite gewagt hat, bin mir aber der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst ob der großen Zahl meiner Bekanntschaften in Frankreich.  weiterlesen...

Hackerkultur

von Romedius Weiss, 4. Oktober 2012, 18:02 Uhr
Code is Law! Wer den Code schreibt bestimmt was wie funktioniert. In einem Zeitalter wo fast jeder einen Computer in der Hosentasche hat, der mehr Rechenpower hat als Großrechner in den 80er Jahren, sich Kaffeemaschinenelektronik mit der Rechenleitung der ausgemusterten Spaceshuttles messen kann, bestimmt kaum etwas so unser Leben wie die IT. Dies wurde von vielen schon in den 70er und 80er Jahren erkannt.  weiterlesen...

L’amour

von Michael Färber, 1. Oktober 2012, 12:20 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser sechsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Eine gute Nachricht gleich vorweg: Meine Krankheit hat sich mittlerweile wieder fast vollständig verzupft, was bedeutet, dass ich la vie française wieder in vollen Zügen genießen kann! 🙂  weiterlesen...

Je suis malade, complètement malade

von Michael Färber, 23. September 2012, 22:12 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser fünften Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Diese Woche war leider ein wenig überschattet von meinem immer noch anhaltenden Husten, der sich wieder einmal erstaunlich hartnäckig gibt. Aus diesem Grunde tut es mir leid, meine Leserschaft, die sich vermutlich auch für diese Woche wieder Berichte über orgiöse Partys erwartet hat, enttäuschen zu müssen  weiterlesen...

J’ai besoin d’un vélo

von Michael Färber, 16. September 2012, 18:36 Uhr
Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser vierten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 Nachdem sich diese Plattform ja eigentlich der Informatik widmen soll, habe ich mir gedacht, dass ein kleiner Überblick über meine Vorlesungen angebracht ist: Diese Woche hat nämlich die Uni weiter an Fahrt aufgenommen, und ich habe schon drei Vorlesungen gehabt, nämlich Logique, Compilation und Modèles de Calcul, die ich hier kurz umreißen möchte.  weiterlesen...

Trucs

von Michael Färber, 9. September 2012, 19:19 Uhr
Liebe Leserschaft, willkommen zu dieser dritten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂 An diesem Punkt könnte sich vielleicht der eine oder andere Leser meines Blogs fragen, wie ich denn eigentlich mit der französischen Sprache zurechtkomme, die ja für die meisten Leute zeitlebens ein Buch mit sieben Siegeln bleibt? Die Antwort ist: Gar nicht so schlecht. Am Freitag habe ich von drei verschiedenen Leuten bescheinigt bekommen, dass ich doch so gut Französisch spreche. 😉  weiterlesen...

Arrivée

von Michael Färber, 2. September 2012, 17:12 Uhr
Einen wunderschönen guten Tag, meine lieben Leser und Leserinnen! 🙂 Ich berichte hier live aus der französischen Weinmetropole Bordeaux, genauer gesagt, aus meinem Zimmer in dem Studentenheim Village 2. Beginnen wir am Anfang — first things first.  weiterlesen...

IT Begins: Praktikum bei NEC in Kawasaki

von Romedius Weiss, 30. August 2012, 08:26 Uhr
Mein eigentlicher Grund hier auf diesem Blog zu berichten, ist mein Praktikum bei NEC in Kawasaki. Ich habe gerade die ersten drei Arbeitstage hinter mich gebracht. Ursprünglich sollte ich ja als Java Entwickler arbeiten, aber nun heißt es Ruby lernen. So habe ich die ersten 3 Tage mit dem Konfigurieren des Arbeitsplatzrechners und ersten Schritten in Ruby und den dazugehörigen Frameworks verbracht. Die Lernkurve ist steil, aber ich bekomme gute Unterstützung von meinen Vorgesetzten.  weiterlesen...

Passwörter, Sicherheit und der Standard

von Jakob Reissig, 29. August 2012, 08:00 Uhr
Passwörter sollten allgemein Sicher sein. Das ist allen klar, aber was heißt Sicher? Sicherheit wird bei den meisten Seiten damit verbunden, Passwörter mit besonderen Sonderzeichen zu versehen, oder eine Länge zwischen 10 bis 20 Zeichen zu haben. Merken kann man sich solche Kombinationen jedoch sehr schwer, berechnen kann sie ein Computer jedoch relativ einfach. Ein sicher jedem bekanntes Verfahren ist das “Sture Probieren” aka. Brute Force  weiterlesen...

L’aventure commence

von Michael Färber, 26. August 2012, 23:19 Uhr
Darf ich mich vorstellen? Michael Färber mein Name, aber als (Tiroler) Kurzform tut es auch ein simples “Much”. Ich studiere Informatik an der Universität Innsbruck und hege schon seit langem Pläne, für eine Zeit lang in Frankreich zu leben. Dank Erasmus ist das heutzutage nicht mehr so schwierig — wenn man von den gefühlten Hunderten Formularen absieht, die man während der Bewerbung ausfüllen muss. 🙂 Aber irgendwann einmal ist jede Unterschrift gegeben, jedes Learning Agreement verfasst und jedes Studentenheim angeschaut, dann wartet man nur noch auf den Zug, der einen am 29. August in den sonnigen Südwesten Frankreichs bringt, genauer gesagt, nach Bordeaux.  weiterlesen...

Learn@WU Lecturecasting – wie youtube nur anders

von Michael Feurstein, 23. August 2012, 21:02 Uhr
“Wäre doch cool wenn ich mir die Vorlesung nochmal anschauen könnte um das eine Thema zu wiederholen – und dann am Besten noch zu Hause!” – Das könnte ein typischer Wunsch eines Studenten sein der beim Lernen nicht nur auf Buch, Skript und Mitschriften setzen will sondern auch neue multimediale Inhalte anwenden möchte. Genau hier kommt Learn@WU Lecturecasting ins Spiel – das Aufzeichnungssystem für Vorlesungen an der WU.  weiterlesen...

Die Uni und das Drum und Dran Part5

von Sonja Farghaly, 22. August 2012, 11:15 Uhr
Wieder zurück auf meinem Blog. Hier nochmal einen kleinen Appell an euch alle die ihr diesen Blog lest. Wir freuen uns von euch Mails zu bekommen, also egal wie doof ihr denkt, das eure Frage ist, macht nix, wir schauen, dass wir sie dir beantworten können. Oder habt ihr einen Musikwunsch? Auch der ist willkommen. Genau wie eure Feedbacks. Das alles dürft ihr an: radio@cosy.sbg.ac.at schreiben.  weiterlesen...

Grüssi!

von Martin Haidegger, 22. August 2012, 11:09 Uhr
Mit dem schweizerischen Gruß heiss ich dich willkommen zu meinem Blog! Ich, Martin aus Innsbruck, bin 30, befinde mich kurz vor Ende des Bachelorstudiums der Informatik in Innsbruck. Zu meiner Bio kann ich dann ein andermal mehr sagen, zuerst erkläre ich obigen Gruß  weiterlesen...

Ich, Computerfuzzi.

von Michael Aram, 13. August 2012, 10:46 Uhr
Ein ganz normaler Tag. Wie viele Stunden sitze ich schon vor dem Bildschirm? Mein Rücken tut weh. Seit Tagen versuche ich nun dieses hochkomplexe mathematische Problem zu lösen. Es will mir einfach nicht gelingen. Error. Wie sah noch mal dieser geniale Algorithmus aus? Warum klappt das nicht? – Wie ein Informatikertag NICHT ausschaut  weiterlesen...

Über mich, wieso IT?

von Romedius Weiss, 7. August 2012, 08:17 Uhr
Mein Name ist Romedius Weiss und ich bin ein bekennender Langzeitstudenten. Und das mit voller Absicht. Ich habe mein Informatikstudium um Wintersemester 2005 begonnen und bin momentan recht genau in der Mitte meines Masterstudiums. Während meines Studiums habe ich meist nebenbei als Softwareentwicker gearbeitet, ….  weiterlesen...

IAESTE Praktikum in Indien

von Patrick Wijerama, 26. Juli 2012, 15:23 Uhr
Hallo Leute. Ich möchte euch über mein Informatik Praktikum in Indien erzählen. Ich bin dort im Süden von Indien am MIT angestellt und arbeite dort im Bereich Netzwerke. Wir versuchen Protokolle die für die Kommunikation von mobilen Netzen wie zB bei Handies zu verbessern.  weiterlesen...

Die Uni und das Drum und Dran Part4

von Sonja Farghaly, 11. Juli 2012, 15:34 Uhr
Hallo alle zusammen! Ein weiterer Tag ein weiterer Versuch, euch vom Informatikstudium zu erzählen und vielleicht auch zu begeistern. Tja heute möchte ich euch etwas über die Arbeit beim Radio sagen, worin meine Aufgaben liegen und was sonst noch anfällt.  weiterlesen...

Klausur des Instituts für Vernetzte und Eingebettete Systeme 2012

von Bernhard Dieber, 10. Juli 2012, 16:21 Uhr
Wenn man in der technischen Forschung arbeitet, sitzt man dann immer nur im Büro und starrt in den Bildschirm? Dass dem nicht so ist, erzählen Euch heute Lukas und ich und werden Euch damit ein paar Impressionen von unserer jährlichen Institutsklausur geben, die heuer am Faaker See abgehalten wird. Wir verbringen hier drei Tage gemeinsam bei einer Mischung aus Konferenzen und Freizeitaktivitäten.  weiterlesen...

Antme! SchülerInnen Programmierwettbewerb in Klagenfurt

von Markus Wiltsche, 9. Juli 2012, 13:01 Uhr
Habt Ihr schon einmal was von Serious Games gehört? Das sind Spiele, welche nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern einen zusätzlichen Zweck verfolgen. Der Zweck hierfür ist zumeist Bildung bzw. Information. Ein solches Spiel ist AntMe! hier lernt man die Grundlagen der Objektorientieren Programmierung indem man sich sein eigenes Ameisenvolk programmiert und gegen andere antreten lässt.  weiterlesen...

Die Uni und das Drum und Dran Part3

von Sonja Farghaly, 2. Juli 2012, 15:32 Uhr
Da bin ich wieder. Heute möchte ich euch etwas über Seite der Radiofabrik erzählen, denn schliesslich können wir euch als Hörer brauchen. Anfangs war mit meinem Professor ausgemacht, dass ich „dumme“ Fragen stelle. Fragen, die sich niemand zu fragen traut.  weiterlesen...

Das Studium Informationstechnik an der AAU

von Bernhard Dieber, 25. Juni 2012, 14:20 Uhr
Heute lasse ich Jenny, eine Studentin der Informationstechnik zu Wort kommen, damit sie Euch dieses Studium aus ihrer Perspektive schildern kann. Informationstechnik an der Uni Klagenfurt ist eine Mischung aus Informatik und Elektrotechnik, man lernt also sowohl was über Software, als auch über Hardware und wie die beiden Dinge zusammenarbeiten…  weiterlesen...

Learn@WU – E-Learning an der Uni

von Hubert Stickelberger, 20. Juni 2012, 16:05 Uhr
Heute möchte ich euch ein wenig über das CalDAV Projekt erzählen. Wie Nermin schon erwähnt hat waren die letzten Wochen etwas stressig mit einigen Seminararbeiten und Präsentation (au ja, es gibt viele) und Tests, sodass unser Projekt etwas zu kurz gekommen ist. However, nun gibt es mehr Zeit dafür.  weiterlesen...

Ich und Informatik

von Jakob Reissig, 15. Juni 2012, 07:46 Uhr
Meine ersten Erfahrungen mit der damals fremd wirkenden Technik, waren damals mit einem Windows 3.11 Rechner. Schreiben, Arbeiten, Spielen… sollte einfach gehen glaubt man heute. Ein paar Klicks mit der Maus, und alles läuft; man kann arbeiten. Damals war das alles anders. DOS-Ebene, command-prompt. keine lustigen Bilder, erklärenden Grafiken, einfach nur weiß auf Schwarz.  weiterlesen...

AWASS Summerschool, Edinburgh

von Lukas Esterle, 15. Juni 2012, 07:43 Uhr
Summerschool? Klingt nach Schule in den Sommerferien… Nein, nicht ganz. Bei einer Summerschool geht es darum sich in ein ganz bestimmtes Thema zu vertiefen und dazu trifft man sich mit anderen Studentinnen und Studenten und bespricht gemeinsame Interessen und bearbeitet gemeinsame Problem. Zusätzlich gibt es auch noch Vorträge von Experten um die Probleme und Themenbereiche zu konkretisieren und detailliertere Informationen zu erhalten. Wie gesagt, geht’s dabei schon um ein ganz bestimmtes Themengebiet – in meinem Fall um Self-awareness in Computing Systems.  weiterlesen...

EPiCS und ich

von Lukas Esterle, 11. Juni 2012, 15:19 Uhr
Hallo, mein Name ist Lukas Esterle und ich bin Universitätsassistent an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt am Institute für Vernetzte und Eingebettete Systeme. Neben meiner Lehrtätigkeit als Assistent in der Pervasive Computing Group, forsche und arbeite ich auch im Rahmen von einem EU-Projekt mit internationalen Partnern namens EPiCS mit. In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten werde ich euch ein wenig über meine Arbeit als Assistent und Forscher an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt berichten. Aktuell bin ich gerade auf einer Summerschool in Edinburgh von welcher ich euch (mehr oder weniger live) zu berichten versuchen werde.  weiterlesen...

Pervasive Computing und intelligente Kameras

von Bernhard Dieber, 7. Juni 2012, 15:21 Uhr
Mein Name ist Bernhard Dieber. Ich bin Universitätsassistent am Institut für Vernetzte und Eingebettete System an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Ich bin Mitglied der Forschungsgruppe Pervasive Computing, wo ich forsche und Kurse für das Studium der Informationstechnik leite.  weiterlesen...

Alles Fußball!

von Benedikt Hupfauf, 5. Juni 2012, 14:43 Uhr
Ist es möglich den Ausgang eines Fußballspiels vorherzusehen? Dieser Frage sind wir im Abschlussprojekt meines Kurses “Data Mining Techniques” nachgegangen. Unsere Aufgabenstellung war, basierend auf den Ergebnissen aller Länderspieler der letzten 10 Jahre (circa 10.000), die Ergebnisse kommender Fußballspiele vorherzusagen. Auch dieses Projekt war wieder einmal alles andere als gewöhnlich und es war wieder viel Phantasie gefragt! Eine kleine Besonderheit: das Projekt ist als Wettbewerb organisiert und am Ende des Prognosezeitraums wird ein Ranking aller Teams erstellt. Als zusätzlichen Anreiz bekommt das Siegerteam dazu 100 Britische Pfund. Die Basis dieses Projekts sind die Lerndaten, die wir zur Verfügung gestellt bekamen. Neben Datum, dem Ergebnis und den beiden Mannschaften befinden sich darin auch zusätzliche Informationen: Wo hat das Spiel stattgefunden? Gab es eine Nachspielzeit? Gab es ein Elfmeterschießen? War es ein Freundschaftsspiel? Diese Informationen sind jedoch nicht genug um gute Modelle darauf aufzubauen, daher mussten wir uns überlegen welche Daten wir hinzufügen möchten. Ich und mein Kollege haben uns für die FIFA Rankings des jeweiligen Jahres, und etwa 10 andere Werte die wir aus dem Datensatz selbst berechnen konnten, entschieden. Die meisten Informationen aus dem ursprünglichen Datensatz haben wir verworfen, unser Modell unterscheidet also nicht ob Österreich oder Spanien spielt, sondern nur ob die Nummer 70 oder die Nummer 1 im FIFA Ranking spielt. Aufbauend auf diese Daten haben wir versucht eine Reihe mehr oder weniger komplexe Modelle vorherzusagen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass relativ simple Modelle besser geeignet sind und besser abschneiden. Mehr als 40 Teams zu je zwei Studenten sind angetreten um sich zu messen, der Gewinner steht jedoch noch nicht fest und wird am 7. Juni gekürt. Wie gut unser Modell wirklich ist wird sich erst herausstellen, aber unsere Ergebnisse sind bis jetzt recht solide! Mehr als die Hälfte der Spiele die wir vorhersagen mussten sind bereits vorbei und in ... weiterlesen...

Borussia Dortmund vs. iCal Format

von Nermin Topcagic, 4. Juni 2012, 09:31 Uhr
Das wichtigste zuerst, Borussia Dortmund ist auch Pokalsieger!!! Sie haben vor 2 Wochen Bayern München in Berlin 5 zu 2 geschlagen. Damit haben sie das erste Double (Meister und Pokalsieger) der 103-jährigen Vereinsgeschichte geholt! Super Leistung, herzlichen Glückwunsch!  weiterlesen...

Die Uni und das Drum und Dran Part2

von Sonja Farghaly, 29. Mai 2012, 12:32 Uhr
So ein neuer Tag, aber ein „altes“ Thema. Ich bin ja noch nicht fertig mit meiner Geschichte. Nachdem ich schon eine Weile auf der Uni am Studieren war, kam irgendwann mal einer meiner Professoren auf mich zu und fragte ob ich nicht Lust hätte Radio zu machen. Der Grund: Ich hätte wohl eine angenehme Stimme und er könne jemanden brauchen, der gut „Schnattern“ könnte. Erst war mir nicht wohl bei dem Gedanken, dass andere meine Stimme im Radio hören und das Ganze auch noch LIVE! Nach längeren Überlegen hab ich aber gemerkt, dass ich so eine Chance wahrscheinlich nie wieder bekommen werde. Also sagte ich zu! Mit mulmigen Gefühl im Magen aber dennoch Vorfreude zur ersten Sendung! Ich bin heute noch bei jeder einzelnen Sendung nervös. Mein Professor (Bernhard) und ich haben nun schon seit Dezember die Radioshow zusammen. Es war toll, sich mit ihm zusammen einen Namen und die Titelmusik auszusuchen. Ein Konzept hatte er ja schon. Der Name war ganz schön schwer zu finden. Es sollte etwas sein das Interesse weckt und gleichzeitig aber schon Informationen preisgibt. Viele unsere Abkürzungen gab es leider schon und hätten nicht wirklich zu unserem Thema, IT, gepasst. Doch auch ein blindes Huhn findet irgendwann ein Korn. „CIT – Das IT Magazin“. Das sollte unser Name für die Sendung werden. CIT steht dabei für: Computer Internet und Technik. Die nächste Hürde, war das Intro. Weil wir uns nicht auf eines einigen konnten, beschlossen wir einfach alle drei zu nehmen, und so kommt es, dass wir bei jeder Sendung durchwechseln. Somit wird uns und unsern Hörern schon am Anfang der kleine aber feine Nervenkitzel gegeben, denn wir entscheiden meist erst kurz vorher, welches Intro gespielt wird. Mittlerweile hat es sich so ergeben, dass ich Studienassistentin bin und die Radiosendung meine PR – Arbeit für die Universität Salzburg ist. So und ... weiterlesen...

Mit der Universität zur Schule

von Markus Wiltsche, 22. Mai 2012, 14:17 Uhr
Ich möchte meinen ersten Blogeintrag gerne dazu nützen mich kurz vorzustellen. Mein Name ist Markus Wiltsche und ich Studiere Informatik an der Universität Klagenfurt. Nebenbei arbeite ich noch für die Öffentlichkeitsarbeit an der Technischen Fakultät. Eines meiner Hobbies welche ich versuche ein wenig zu betreiben ist Klettern, welches mir ein Gefühl der Freiheit vermittelt.  weiterlesen...

Mit der Informatik die Welt selbst gestalten

von Michael Feurstein, 21. Mai 2012, 16:20 Uhr
“Was ich mache?” – “Ich bin Entwickler für die Lernplattform der WU Wien und beschäftige mich mit Multimedia & Co” So fängt es meist an wenn man ins Gespräch kommt und gefragt wird was man denn mache. Oft ist die Reaktion etwas unsicher aber dennoch neugierig. Sobald man mehr erzählt fällt der geheimnisvolle Schleier der Informatik und es entstehen oft Gespräche über was die Motivation hinter Open Source ist, wie dass denn jetzt sei wenn man auf der Uni die Lernplattform weiter entwickelt und ob man sich auch privat mit der Informatik beschäftigt.  weiterlesen...

Erzähl mir etwas über die Welt von Morgen …

von Benedikt Hupfauf, 18. Mai 2012, 10:21 Uhr
Egal ob wir Einkaufen oder im Internet surfen – wir hinterlassen Spuren. Beim sogenannten Data-Mining begeben sich findige Wissenschafter auf die Fährte dieser Spuren um die Regeln hinter komplexen Vorgängen zu verstehen. Dabei sind nicht nur Methoden um Muster in großen Datenmengen zu finden wichtig, sondern auch wie darauf aufbauend Prognosen erstellt werden. Diese können dann gezielt eingesetzt werden, um etwa Werbung auf Kunden abzustimmen und so den Umsatz zu steigern.  weiterlesen...

Die Uni und das Drum und Dran Part1

von Sonja Farghaly, 16. Mai 2012, 10:17 Uhr
Ich, Sonja, möchte euch mit diesem Blog auf dem neuesten Stand halten. Worin? Das werdet ihr später erfahren, doch zuerst etwas zu meiner Person. Ich bin Studentin an der computerwissenschaftlichen Universität von Salzburg und nun schon im 4ten Semester. Doch das war nicht immer so, ich habe einen langen Weg beschritten, welcher mich hier her brachte.  weiterlesen...

Wirtschaftsinformatik an der WU-Wien

von Hubert Stickelberger, 15. Mai 2012, 08:28 Uhr
Hallo liebe Community! Auch ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin in der Informatik eigentlich schon ein alter Hase – im wahrsten Sinne des Wortes – da ich bereits seit nunmehr 14 Jahren im Berufsleben stehe und mich schon mit einigen Bereiche der Informatik beschäftigt habe. Begonnen habe ich in der Bundesrechenzentrum GmbH als Softwareentwickler, habe dann mit der Zeit Analyse und Designbereiche betreut und bin nun mehr als Projektmanager tätig.  weiterlesen...

Ein Wirtschaftsinformatik Projekt

von Nermin Topcagic, 14. Mai 2012, 14:21 Uhr
Ich nutze den ersten Blogeintrag um euch ein wenig über mich zu erzählen und über das Thema, über das ich zusammen mit Hubert Stickelberger blogge. Mein Name ist Nermin Topcagic. Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Bosnien und Herzegowina. Vor 4 Jahren bin ich nach Wien gekommen um auf der WU Wien BWL zu studieren. Deshalb hoffe ich dass ihr mir mögliche Sprachfehler verzeiht. Mein Interesse gilt nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Technik, deshalb war es keine Frage auch Wirtschaftsinformatik zu machen. Vor einem Jahr habe ich meinen Bachelor aus BWL und Wirtschaftsinformatik abgeschlossen und mache jetzt meinen Master in der Wirtschaftsinformatik an der WU. Ansonsten arbeite ich seit kurzem bei RBI (Raiffeisenbank International) in Wien. In meiner Freizeit spiele und schaue ich gerne Fußball. Mein Lieblingsverein ist Borussia Dortmund, der dieses Jahr wieder deutscher Meister geworden ist!!! Außerdem gehe ich gerne Wandern und Schwimmen.  weiterlesen...

Informatik und die Uni

von Shirley Werchota, 3. Mai 2012, 18:34 Uhr
IT – Information Technology oder als Studium an der Uni Wien eben kurz gesagt „Informatik“. So allumfassend und vielseitig die Informatik sein mag mit zig Programmiersprachen, undenkbare Job Aussichten, Hardware, Software, Clouds und so weiter, ist es für mich, Shirley, momentan ein Studium an der Uni Wien. Ein Ort an dem werdende InformatikerInnen Menschen kennenlernen können die schon ewig (so scheint es mir oft zumindest) mit der „Maschine“ zu tun haben.  weiterlesen...

Informatik wozu braucht man das?

von Simon Hangl, 2. Mai 2012, 16:06 Uhr
Hallo liebe Informatikinteressierte, willkommen in meinem Blog. Ich möchte meinen ersten Blog Eintrag dazu nutzen, mich selbst und was ich mache vorzustellen. Mein Name ist Simon und ich studiere derzeit im Masterstudium Informatik an der Uni Innsbruck. Wie ihr auch regelmäßig in den Medien lesen könnt, sind die Jobaussichten für Informatiker sehr gut, so ist es wohl nicht besonders überraschend, dass ich bereits während dem Studium einen Nebenjob angetreten habe (ebenfalls an der Universität Innsbruck).  weiterlesen...

Willkommen auf meinem Informatik Blog

von Benedikt Hupfauf, 2. Mai 2012, 15:50 Uhr
Ich möchte diesen ersten Blog Eintrag nützen, um mich selbst ein wenig vorzustellen. Ich bin 21 Jahre alt, und studiere seit fast 4 Jahren Informatik an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck. Momentan bin ich allerdings nicht in Innsbruck, sondern studiere für ein halbes Jahr an der Vrijen Universiteit (VU) Amsterdam.  weiterlesen...