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AWASS Summerschool

AWASS Summerschool, Edinburgh

von Lukas Esterle 15. Juni 2012, 07:43 Uhr

Summerschool? Klingt nach Schule in den Sommerferien… Nein, nicht ganz. Bei einer Summerschool geht es darum sich in ein ganz bestimmtes Thema zu vertiefen und dazu trifft man sich mit anderen Studentinnen und Studenten und bespricht gemeinsame Interessen und bearbeitet gemeinsame Problem. Zusätzlich gibt es auch noch Vorträge von Experten um die Probleme und Themenbereiche zu konkretisieren und detailliertere Informationen zu erhalten. Wie gesagt, geht’s dabei schon um ein ganz bestimmtes Themengebiet – in meinem Fall um Self-awareness in Computing Systems, also schon wieder Eigenwahrnehmung.

Ich bin hier gerade in Edinburgh, Schottland, bei der AWARE Summerschool. Wir sind ungefähr 30 Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt – der Grossteil allerdings aus Europa. Am Ersten Tag gabs erstmal die Begrüssung und einen groben Überblick zu den unterschiedlichen Themengebieten und Problemen rund um Eigenwahrnehmung in Computersystemen. Danach gabs noch einen Vortrag von Jim Torresen von der Universität in Oslo. Er berichtete über sein Projekt bei dem er Geräte entwickelt welche die Bewegung von Benutzern erkennen um daraufhin Musik zu verändern. Am Abend durfte natürlich eine gemütliche Willkommensfeier nicht fehlen.

An unserem Zweiten Tag hatten wir Vorträge von Jon Timmins der über Roboterschwärme berichtete die über sogenannte ‚Selbstheilung‘ verfügen – dabei soll die Arbeit von fehlerhaften Robotern automatisch von funktionstüchtigen umgesetzt werden. Am Abend gab’s einen Vortrag von Alberto Lafuente der über das WIE der Umsetzung von Automatischer Adaption berichtete.
Marteen van Stehen von der Universität Amsterdam berichtete über Self-Awareness in extrem kleinen Computersystemen die allerdings dazu verwendet werden um extrem grosse Computernetze zu bilden. Weiter gings mit Giovanna di Marzo, welche eine Anleitung zum Programmieren von Self-Awareness gab. Nachdem wir hier ja in Schottland sind, durfte natürlich ein schottischer Abend mit richtig schottischem Essen und schottischer Musik nicht fehlen – und den gab‘s genau zur Wochenhälfte.
Am letzten Tag kam noch Serge Kernbach von der Universität Stuttgart, er präsentierte Ansätze zum testen, ob ein System wirklich Eigenwahrnehmung hat. Den Abschluss machte Andrea Guizziani von der Universtität in Florenz. Er ist eigentlich Psychologe und bringt genau dieses Wissen mit in sein Projekt. Wenn ihr jetzt mehr wissen wollte, könnt ihr hier mehr erfahren: http://www.aware-project.eu/awareness-training/awass-2012/

Damit wir nicht nur Zuhören, sondern auch Produktiv werden konnten, haben wir uns in einzelnen Gruppen zu fünf Personen zusammengeschlossen und auf ein Problem geeinigt, dass alle von uns interessiert und an welchem wir in dieser Woche arbeiten wollten. Wir haben uns für ‘Human Motion Classification’ entscheiden, also dem Lernen und Erkennen von menschlichen Bewegungen aufgrund von Interaktion mit einem Eingabegerät. Keine Ahnung wovon ich rede? Denkt an eine Nintendo Wii: das Spiel weiß aufgrund der Bewegung des Controllers genau, was der Spieler machen möchte und was im Spiel passieren soll. Wir haben genau einen solchen Controller genommen und ein virtuelles Orchester gebaut bei dem der Spieler dann der Dirigent sein kann. Soweit so gut. Beim Nintendo Wii System ist aber fix vorgegeben welche Bewegung welchen Effekt hat. Wir wollen allerdings, dass das Spiel automatisch Bewegung und dazugehörige Effekte lernt. Da wir dafür leider nur wenige Tage Zeit hatten, ist das gesamte System natürlich nur ein Prototyp. Es hat dennoch sehr viel Spass gemacht und es war äusserst interessant mit Studenten und Studentinnen aus anderen Ländern und mit anderem Erfahrungsbereich zu diskutieren und an gemeinesamen Problemen zu arbeiten.

1 Antwort zum Artikel “AWASS Summerschool, Edinburgh

Johnd284

15. Juni 2012, 07:43 Uhr

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