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Das Studium Informationstechnik an der AAU

Das Studium Informationstechnik an der AAU

von Bernhard Dieber 25. Juni 2012, 14:20 Uhr

Heute lasse ich Jenny, eine Studentin der Informationstechnik zu Wort kommen, damit sie Euch dieses Studium aus ihrer Perspektive schildern kann. Informationstechnik an der Uni Klagenfurt ist eine Mischung aus Informatik und Elektrotechnik, man lernt also sowohl was über Software, als auch über Hardware und wie die beiden Dinge zusammenarbeiten…

Hallo, mein Name ist Jennifer Simonjan und ich bin Studentin der Informationstechnik an der AAU Klagenfurt. Dieses Studium ist sehr zu empfehlen, da bei uns eine äußerst professionelle und familiäre Atmosphäre herrscht. In meinem Jahrgang studiere ich mit wenig anderen Personen zusammen, was eine individuelle Betreuung ermöglicht. Bei Fragen und Interessen steht uns die Tür zu den Professoren und Assistenten immer offen. Dieses gute Verhältnis zu allen schätze ich wirklich sehr, obwohl es auf der anderen Seite schade ist, dass nur so wenige Leute bei uns studieren. Zusätzlich sind zurzeit unter drei Jahrgängen nur drei Frauen, was wahrscheinlich daran liegt, dass viele Frauen gar nicht auf die Idee kommen, dass Technik interessant sein kann. Aus eigener Erfahrung kann ich aber bestätigen, dass es kein Problem ist, wenn man keinen HTL Abschluss hat. Ich selbst habe meine Reifeprüfung an einem Gymnasium abgelegt und werde es trotzdem schaffen das Studium in Mindeststudienzeit abzuschließen.

Zurzeit befinde ich mich im 6.Semester, arbeite also gerade an meiner Bachelorarbeit. Diese schreibe ich am Institut für Vernetze und Eingebettete Systeme, wo meine Aufgabe darin besteht ein Empfängermodul für die Ethernetschnittstelle am FPGA Board in VHDL zu implementieren. VHDL ist eine Hardwarebeschreibungssprache, die es ermöglicht das FPGA Board textbasiert zu programmieren. Glücklicherweise kenne ich meinen Betreuer schon etwas besser und kann bei Problemen und Fragen jederzeit zu ihm gehen.

Dass man viele Assistenten und Mitarbeiter der Institute kennen lernt hat aber auch noch andere Vorteile. Zum Beispiel durfte ich im Februar 2012 beim AntMe! Workshop, welchen wir auf der Technik Live Girls abhielten, mitwirken. AntMe! ist ein Serious Game, bei dem man spielerisch programmieren lernt. Man kann dabei sein eigenes Ameisenvolk mit gewissen Eigenschaften erstellen. Die Ameisen gehen dann auf Nahrungssuche bzw. bekämpfen Wanzen um Punkte zu sammeln. Die Universität Klagenfurt veranstaltet dazu auch jährlich einen Wettbewerb für SchülerInnen, der dieses Jahr am 29.Juni 2012 ausgetragen wird. Dort treten die Völker der Schüler gegeneinander an, wobei das Ziel ein möglichst hoher Punktestand ist. Die ersten drei Plätze kriegen dann zur Belohnung für die gute Programmiertaktik tolle Preise. Dieser Workshop ist nun auch Teil der Technik Live on the Road, wo wir Schulen besuchen und dort versuchen das Interesse für Technik bei Schülerinnen und Schülern zu wecken. Ich hoffe sehr, dass wir damit mehr Schüler für Technik begeistern können und somit auch mehr Studenten bekommen.

Das wars erst mal von mir!

Bis bald, eure JennyJ

 

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