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La joie de travail d’équipe

La joie de travail d’équipe

von Michael Färber 12. Januar 2013, 13:26 Uhr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser neunzehnten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich, unerwarteterweise immer noch mit einem großen Österreich-Teil! 🙂

Als ich in meinem letzten Artikel schrieb, dass ich mir nicht vorstellen könne, in einer Woche schon 1500km von meiner Heimat entfernt zu sein, wusste ich vermutlich noch nicht, wie prophetisch diese Worte sein würden, denn: Ich war eine Woche nach meinem letzten Artikel immer noch in Österreich! Dafür verantwortlich war — wie leider so häufig — wieder einmal eine Krankheit. 🙁 Doch fangen wir von vorne an …

Am letzten Mittwoch war meine Verabschiedungsmaschinerie schon voll im Gange; der Tag begann schon gut mit einem Besuch bei meinen Großeltern zu Mittag in Sistrans, von denen ich mich danach nur schwer losreißen konnte. Meine Bitte an sie, bis zum nächsten Weihnachtsfest ihr Leben in einem Buche zusammenzuschreiben, schlugen sie mir leider ab, nichtsdestotrotz verbrachten wir eine sehr vergnügliche Zeit. Es ist doch so, dass ich mich bei jeder längeren Abwesenheit meinerseits frage, ob bei meiner nächsten Rückkehr alle beide noch leben, und wenn das der Fall ist (bisher glücklicherweise noch jedes Mal ^^), dann bin ich jedesmal aufs Neue erleichtert, dem Tod so gewissermaßen ein Schnippchen geschlagen zu haben. 🙂
Nach meinem Besuch in Sistrans fuhr ich weiter zu den Schrettls, einer mit mir befreundeten Familie, wo ich mit großem Hallo begrüßt und dann gleich zum Tee eingeladen wurde. Das nutzte ich aus, um Familienmitglied Matthias (der mit mir in das Gymnasium gegangen ist) zu der Rodelpartie einzuladen, die ich mit Max schon vorher für die Nacht ausgemacht hatte. Und so fuhren wir dann beide zu Max und Teresa, die ich mit meinem unerwarteten vierten Rodelteilnehmer überraschte. 🙂 Alle zusammen fuhren wir in die nahegelegene Fotsch, wo ich zum ersten Mal einen richtigen französischen Diskurs mit Teresa (die ja Französin par souche ist) führen konnte! Dies war sozusagen der Gradmesser meines Lernfortschrittes im Französischen, und ich bin sehr zufrieden damit, wie flüssig ich jetzt schon ein französisches Gespräch führen kann. (Außer es kommen ausländische Wörter vor: Was ist z.B. “lobbit?” “L’Hobbit!” ^^) Im Gasthof Bergheim wurden wir dann vom fast ausschließlich alemannischen Personal verköstigt und wagten uns dann unter dem Licht der Sterne an die recht rasante Abfahrt.

Schnitt. Nächster Tag, Donnerstag, 8 Uhr morgens. Ein lauter Huster zwängt sich aus der Kehle des Michael F., ihn unsanft aus dem Schlafe erweckend. Er schleppt sich gen Küchentisch, wo ihn weitere Huster heimsuchen und er eine sich anbahnende Krankheit konstatiert. Er denkt sich “am heißen Bade soll der Mensch genesen”, beendet sein Frühstück und lässt sich dann in ein wohlig-warmes Bad gleiten. Doch nach einiger Zeit im Bade wird ihm so klapprig kalt, dass er beschließt, sich selbst mit dem Bade auszuschütten. Dabei stellt er allerdings fest, dass es ihm nur mehr mit Mühe gelingt, sich aus dem Bade zu erheben, geschweige sich noch kurz abzuduschen, und er strebt mit jeder Faser seines sich minütlich klappriger anfühlenden Körpers in Richtung Bett, wohin er sich dann auch nach vollendeter Badeaktivität schleppt. Dort bleibt er liegen und macht nicht mehr Piep, und das bis zum Abend, wo er sich zum Zwecke der Nahrungsaufnahme wieder in die Küche quälen muss, andauernd von pulsierenden Kopfschmerzen verfolgt. Nach dem Genuss einer kleinen Schale Müsli mit Acidophilus (Buttermilch) zieht er sich wieder auf sein Lager zurück, wo es ihm erstmals wieder vergönnt ist, ein klein wenig zu lesen, was er zum Anlass nimmt, das halbe Buch “Wie man leben soll” von Thomas Glavinic (übrigens auch verfilmt) förmlich aufzufressen, und sich nach zwei Stunden Lektüre schließlich Morpheus anzuvertrauen.

Am Freitag hatte ich dann stärkeres Fieber bis ca. 38,5°C, weshalb ich die Wohnung nicht verlassen konnte, wohl allerdings wieder mein Krankenlager, da das höllische Kopfweh sich zum Glück wieder gelegt hatte. Das war auch gut so, denn es gab noch viel Arbeit zu tun an unserem Studienprojekt für das Fach “Compilation”. Der Abgabetermin (8. Jänner) näherte sich nämlich rasant, und ich musste feststellen, dass unser Programm bei weitem noch nicht fertig war. Das war allerdings vermutlich nicht so sehr mir geschuldet, als wie der eher französisch laxen Einstellung meiner Gruppenkollegen — besonders das “ne t’inquiète pas” (“mach dir keine Sorgen”) eines Kollegen wird mir mit einem eher schalen Nachgeschmack in Erinnerung bleiben, denn ich hatte schon damals allen Grund, mir Sorgen zu machen: Er sagte mir unter anderem zu, dass er am Ende seine Programmteile noch ausführlich testen werde, wodurch ich kaum noch irgendwo einen Fehler finden können würde. Ich muss dazusagen, dass ich schon damals aus Erfahrung nicht so naiv war, diesen Beteuerungen zu sehr Glauben zu schenken, und am Ende bestätigten sich meine Befürchtungen, denn ich fand gegen Ende noch so viele schlecht geschriebene Programmteile von ihm vor, die komplett unverständlich waren, dass ich es vorzog, diese komplett neu zu schreiben anstatt seine Versionen anzupassen versuchen.

Allerdings muss ich ihm zugute halten, dass sein Code in den meisten Fällen auch funktionierte. Eine Kollegin, die bei dem Projekt auch noch mitarbeitete und ihre Arbeit erst beginnen konnte, nachdem die anderen schon einen gewissen Stand erreicht hatten, erzeugte überhaupt so schlechten Code, dass ich mich wunderte, wie so jemand überhaupt Informatik studieren kann. Gewiss, in der Informatik dreht sich nicht alles um Programmieren, aber ich würde es schon als eine Grundfertigkeit bezeichnen. Wenn ich auf jeden Fall länger dafür brauche, jemandem seine Arbeit zu erklären, als selbst diese Arbeit zu erledigen, dann ist für mich der Punkt erreicht, wo eine Gruppenarbeit unrentabel zu werden beginnt. Und diesen Punkt habe ich bei besagter Kollegin deutlich zu oft erreicht.
Am Mittwoch schrieb ich ihr deshalb eine E-Mail, in der ich ihr anbot, dass sie, falls sie das wolle, die Arbeit an dem Projekt einstellen und ich ihren Part übernehmen könnte, dafür würde ich sie aber auch nicht in der Liste der Gruppenmitglieder am Ende des Projektes erwähnen. Das scheint sie allerdings in die falsche Kehle bekommen zu haben, denn daraufhin erhielt ich eine sehr erboste E-Mail, in der sie sich unter anderem darüber beschwerte, dass ich sie zu häufig kritisiere und doch einfach machen sollte, was ich wolle. Da ich ein Interesse daran habe, nicht alle meine Freunde bei diesem Projekt zu verlieren :), bemühte ich mich um Schadensbegrenzung, indem ich ihr vorschlug, zusammen an ihrem Teil zu arbeiten, was sie dann akzeptierte. Ich bemerkte in den darauffolgenden Tagen allerdings, dass so gut wie alles, was sie schrieb, nicht funktionierte.
Im Buch “Die Microsoft-Akte” zitiert die Autorin Wendy Goldman Rohm den Juristen Bill Neukom, der sich um die juristischen Nachspiele der Machenschaften von Bill Gates und dessen Mitarbeiter Joachim Kempin bemühen muss — Zitat: “Er [Bill Neukom] bezeichnete Joachim Kempin gerne als «den Elefanten, der überall seine Scheißhaufen fallen lässt,» und fuhr fort: «Und ich bin derjenige, der immer mit der Schaufel hinterherlaufen muss.»
Was das jetzt mit mir zu tun hat? Am Ende der Gruppenarbeit fühlte ich mich ein wenig wie Bill Neukom, da meine Gruppenmitglieder immer wieder Code schrieben, der dermaßen unbrauchbar war, dass ich ihn nehmen und neu schreiben musste. Quasi wie der Esel, den man mit irgendetwas füttert und der dann Gold scheißt. I-ah!

Dazu muss ich allerdings sagen, dass mir diese Tätigkeit trotz allem eigentlich sehr viel Spaß bereitete, sonst hätte ich sie auch gar nicht gemacht. Ich liebe das Programmieren ja sehr und kann in dieser Tätigkeit so versinken, dass ich alles andere vergesse. Es bereitet mir einfach so viel Spaß, schöne, einfache und elegante Lösungen zu finden, und ich kann Code nicht ausstehen, der aus Faulheit schlecht und unästhetisch geschrieben ist. Leider ist es so, dass die meisten Programmierer zeitlebens Pfuscher bleiben und überhaupt keinen Sinn für Ästhetik haben. Ich erinnere mich an einen Professor in Innsbruck, den ich für eine Unterschrift um einen blauen Kugelschreiber gebeten habe, da das zu unterschreibende Blatt auch schon mit blauem Kugelschreiber ausgefüllt war. Meinen Wunsch begründete ich mit meinem Streben nach Schönheit in allen Dingen, das mich antreibt und motiviert. Seine Frage darauf war ernüchternd: “Und warum studierst du dann Informatik?” Aua.
Zum Glück ist die Informatik (entgegen der Meinung dieses Professors) kein Fachgebiet, in dem es per se keine Schönheit geben kann. Es ist nur so, dass sich die meisten Leute nicht für die inhärente Schönheit in den Dingen interessieren und diese auch gar nicht erkennen. Das Ergebnis sind dann oftmals Programme, bei denen mir einfach die Luft wegbleibt. Wenn Schriftsteller solche Bücher schreiben würde, wie die meisten Leute programmieren, dann würde die Literaturkritik vor lauter Geifer vermutlich austrocknen.

Gut, genug philosophiert. Die Gruppenarbeit gab ich auf jeden Fall rechtzeitig am 8. Jänner ab, nachdem ich am selben Tag noch alle erforderlichen Funktionen eingebaut hatte. Dann machte ich mich auf in die Universität, um dort meinen Innsbrucker Betreuer Cezary zu treffen und mit ihm das Thema meiner Masterarbeit zu besprechen. Ich habe mich jetzt nämlich für das Thema “Complexité des preuves d’égalité de langages finis” von Géraud Sénizergues entschieden, das meinem Bauch einfach mehr zugesagt hat als die Themen von Anca Muscholl. Diese Entscheidung ist mir allerdings sehr, sehr schwer gefallen, und ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob es eine wirklich gute Entscheidung war, denn Anca hat sich mir gegenüber so zuvorkommend verhalten, dass ich ehrlich gesagt nicht sicher bin, ob ich nicht gerade eine riesige Dummheit begehe. Aber andererseits finde ich das Thema, für das ich mich entschieden habe, sehr spannend und hoffe, dass mich der Schein nicht trügt.
Um meinen Entschluss und die fertige Gruppenarbeit zu feiern, ging ich am Abend noch zu meinem Freund Gerald, wo wir uns den Film Contact High zu Gemüte führten und danach noch lange diskutierten.

Moderne Kunst an der Universität Innsbruck.

So schaut's aus bei mir.

Am Tag darauf, Mittwoch 9. Jänner, ging ich noch mit meiner Tante Schuhe kaufen, nachdem meine alten Treter ja dem beständigen Pariser Regen nicht standgehalten haben. Somit bin ich jetzt im Besitz echter Schweizer Qualitätsschuhe (zumindest hoffe ich das), die mir hoffentlich dank Gore-Tex auch in dem Dauerregen von Bordeaux trockene Füße bewahren werden.
Am Abend traf ich mich dann mit Spielmanns im Innsbrucker Leostüberl (gegenüber Leokino), im Zuge dessen ich von ihnen reich mit Tiroler Spezialitäten beschenkt wurde; von selbstgemachter Marmelade über Kaminwurzen bis Speck war wirklich alles dabei — danke nochmal vielmals dafür! 🙂

Am Donnerstag erledigte ich noch allfällige Geschäfte vor meiner Abreise nach Bordeaux; z.B. wurde ich meiner staatsbürgerlichen Pflicht gerecht, bei der großen österreichischen Volksbefragung zum Thema “Wehrpflicht beibehalten oder abschaffen” mittels Stimmkarte meinen Senf dazuzugeben. Außerdem kaufte ich mir meine Fahrkarte von Zürich nach Bordeaux, die mich stolze 161€ (vs. Frühbucherpreis 72€!) kostete, da ich in Frankreich die Besorgung einer “Carte Jeune” (französische VorteilsCard) immer herausgezögert hatte. Verdammt.
Weiters besorgte ich mir noch ein Paar neue Hausschuhe für Bordeaux (Kitz-Pichler) und besuchte dann noch meinen Freund Karl im Krankenhaus, wo er aufgrund eines beim Schifahren gebrochenen Daumens einsitzen (abliegen?) musste.
Nach dieser Tour d’Innsbruck ging es am Abend nach Hause, wo das “letzte Abendmahl” mit meiner Familie stattfand. Der Kloß in meinem Hals wurde da schon immer größer …

Ein glücklicher Patient ...

Am Freitag war dann der Tag der Reise nach Bordeaux! Natürlich fing es genau an diesem Tage in Innsbruck an zu schneien, das erste Mal seit meiner Ankunft in Tirol überhaupt. Mir schien, also wollte mich selbst der Wettergott verhöhnen und mir deutlich vor Augen führen, dass ich diese Saison wohl nicht mehr in den Genuss des geliebten weißen Goldes kommen würde. 🙁
Um die Reise kurz zu illustrieren, seien die verschiedenen Verkehrsmittel genannt, derer ich mich bediente:

  • 9:25 – 9:45: Auto von zuhause nach Innsbruck Hauptbahnhof (sehr schmerzhafter Abschied am Bahnhof …)
  • 9:54 – 13:20: railjet von Innsbruck Hauptbahnhof nach Zürich Hauptbahnhof
  • 13:34 – 17:37: TGV von Zürich Hauptbahnhof nach Paris Gare de Lyon
  • Métro 14 Richtung Olympiades nach Bercy
  • Métro 6 Richtung Étoile nach Montparnasse Bienvenüe
  • 18:28 – 21:42: TGV von Paris Montparnasse nach Bordeaux Saint-Jean
  • Tram C Richtung Les Aubiers nach Quinconces
  • Tram B Richtung Pessac Centre nach Doyen Brus

Der Zug, der mich von zuhause fortträgt ...

Der Arlberg gab sich verschneit.

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich nach dieser Reise komplett paniert in meinem französischen Domizil ankam — sieben Mal umsteigen! Was mich allerdings mehr mitnahm als die Reise selbst, war die Gewissheit, dass ich nunmehr gut sechs Monate in Frankreich verbringen muss, ohne größere Möglichkeit, einmal nach Österreich zu fahren. Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich sie vermutlich nicht wahrnehmen, da mich der Ortswechsel jedes Mal so sehr psychisch schmerzt, dass es mir mehr Schaden als Nutzen bringen würde. Ich bin auch im Moment noch total traurig darüber, dass ich mein geliebtes Heimatland verlassen habe, wo ich noch gestern geweilt habe — tatsächlich liegt ein leichter Tränenschleier über meinen Augen, während ich diese Worte hier schreibe. Zusätzlich hat sich soeben wieder ein großer Kloß in meinem Hals gebildet, der einfach nicht weggehen möchte. Selbst das gemeinsame Frühstück mit Pauline heute Früh hat mich nur kurzfristig aufgeheitert.
Ich bin mir sehr sicher, dass spätestens morgen oder übermorgen dieser initiale Fluchtreflex à la “ich fahre sofort mit dem nächsten Zug wieder zurück nach Österreich” wieder verschwunden sein wird und ich mich langsam wieder eingewöhnen werde, doch ist das leider kein großer Trost, wenn ich mich gerade einfach sehr verlassen und von meiner Heimat abgeschnitten fühle. (Tränen kommen wieder …) Ich scheine allerdings durchaus nicht der einzige zu sein, dem es so ergangen ist; auch Pauline hat von selbiger Stimmung bei ihrer letzten Ankunft in Bordeaux berichtet, und sie musste nicht einmal Land oder Sprache wechseln, sondern nur den Aufenthaltsort!
Jedenfalls hoffe ich, dass mich unsere kleine Erasmus-Feier am Abend wieder ein wenig aufmuntern wird. Das Wetter jedenfalls ist nicht gerade dazu angetan, meine Stimmung zu heben, denn — natürlich — es schifft schon wieder. Jetzt aber muss ich mich mit den elementaren Dingen des Lebens befassen, nämlich der Essensbesorgung, denn in meinem Kühlschrank herrscht gähnende Leere!

So wünsche ich denn meinen geschätzten Lesern eine bessere Laune, als sie gerade bei mir vorherrscht, und freue mich schon auf die nächste Woche, wo ich hoffentlich wieder schönere Dinge zu berichten habe! A bientôt!

P.S.: Bei der Ankunft in meinem französischen Zimmer musste ich feststellen, dass ich bei meiner Abreise von Bordeaux scheinbar vergessen habe, die Türe zu versperren. Glücklicherweise wurde scheinbar nichts entwendet! Dafür fiel mir ein eher unangenehmer Geruch von Insektenvernichtungsmittel auf, den ich scheinbar Ende letzten Jahres schon gar nicht mehr wahrgenommen habe, mir jetzt allerdings olfaktorisches Unbehagen bereitet. Auch die Kakerlaken sind wieder da … ich vermisse Österreich. 🙁

P.P.S.: Spontanes Nachbarntreffen in Village 2! Jetzt fühle ich mich schon ein wenig besser …

Omar, Miriam, Idir et Pauline.

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