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T’inquiète

T’inquiète

von Michael Färber 22. Januar 2013, 11:57 Uhr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen zu dieser zwanzigsten Ausgabe meiner Abenteuer in Frankreich! 🙂

Die zurückliegende Woche dürfte wohl eine der traurigsten Wochen meines gesamten bisherigen Aufenthalts in Frankreich gewesen sein: Es sind schon sehr viele meiner Freunde aus Bordeaux abgereist, und einige werden in der nächsten Zeit noch nachfolgen. Wir haben zwar ausgemacht, uns 2014 in Lyon zu treffen, aber das ist noch sehr weit weg … Ich habe in den letzten Tagen Trost in folgenden Worten gefunden, frei nach einem serbischen Donauradwegweiser: Don’t cry because it’s over — smile because it happened. 🙂
Wir haben uns auf jeden Fall in den letzten Tagen noch sehr oft getroffen — tatsächlich ist kaum eine Nacht vergangen, in der ich vor zwei Uhr morgens in meinem Domizil angekommen bin. 😉

Der Samstag, also einen Tag nach meiner Ankunft in Bordeaux, begann schon sehr vielversprechend mit einer Feier unserer Erasmus-Gruppe bei Ana und Mónica: Ich habe ja für meine Reise nach Bordeaux einen Aufpreis von ca. 30€ in Kauf genommen, um bei dieser Feier dabei zu sein, und ich denke, es hat sich durchaus gelohnt! 🙂
Neben den üblichen Verdächtigen war auch ein Gast aus Québec anwesend, nämlich Geneviève, die Freundin von Mathieu (im Bild vor mir sitzend)! Mathieu habe ich übrigens noch ein Tirol-Poster geschenkt, da er sehr gute Fortschritte im Tiroler Idiom gemacht hat. 🙂
Kleines Detail am Rande: Von den 14 Anwesenden auf dem Foto werden nächstes Semester nur fünf (!) in Bordeaux bleiben.

Notre groupe Erasmus fou.

Am Sonntag war dann wieder einmal Lernen angesagt, da ja eine Prüfung am nächsten Tag anstand, nämlich für Logique et langage. Zu diesem Behufe traf ich mich am Nachmittag mit Phil zum gemeinsamen Strebern. Das stellte auch gleichzeitig meinen ersten Besuch bei ihm dar und auch meinen ersten Besuch in Village 3 rénové. 🙂 Zu Village 3 rénové kann man sagen, dass die Zimmer für meine Begriffe ziemlich eng und schlauchförmig, aber dafür sehr sauber sind, wie auch die Gänge im Wohnheim. Wir haben dann allerdings nicht so viel gelernt, da es nur einen einzigen Stuhl gab und ich auf dem Bett nicht besonders gut schreiben konnte, sondern haben mehr miteinander gequatscht, wobei ich noch einmal den von mir hochgeschätzten accent québécois genießen konnte. 😉 Im Allgemeinen war ich an dem Tag einfach nicht mehr zum Lernen motiviert, was an dem Ortswechsel gelegen haben könnte, der mir zu dem Zeitpunkt noch sehr zu schaffen machte. Insbesondere fürchtete ich schon den Tag, an dem Phil Bordeaux verlassen würde, denn ich hatte ihn schon sehr ins Herz geschlossen …

Am Montag fand dann unsere Prüfung in Logique et langage statt. Diese lief auch ganz gut ab, wenn man von einem Teil absieht, in dem wir etwas in einer Programmiersprache formulieren sollten, die wir während nur einer einzigen Tutorübung (TD) behandelt hatten und für die wir nie die vom Professor versprochenen Übungen erhalten hatten, geschweige denn dass er meine offenen Fragen beantwortet hätte. Ich habe das Problem dann so gelöst, dass ich in der Prüfung einfach eine eigene Programmiersprache erfunden und dann benützt habe. Man muss sich nur zu helfen wissen. 😉
Um diese meine letzte Prüfung zu feiern, ging ich dann mit meiner Erasmus-Gruppe am Abend in das Cock & Bull, wo wir uns in unserer bisher größten Besetzung anschickten, endlich das Pub-Quiz zu gewinnen! Davor mussten wir uns allerdings noch mit der nichttrivialen Frage beschäftigen, wie wir alle in den Pub passen, denn wir waren für einen Tisch eindeutig zu viele und wurden von Pubchef Mickey schon darauf hingewiesen, uns ein wenig zu “verbreiten”. Das Quiz selbst war recht lustig und wir profitierten eindeutig von der Vielfalt unserer Gruppe. Trotzdem kamen wir nicht einmal unter die besten drei Gruppen! Als Stefan bei der Siegergruppe anfragte, erklärte diese scheinbar, dass sie natürlich geschummelt hätten — super …
Der Abend hatte einen traurigen Beigeschmack, da es der letzte Abend zu sein versprach, bei dem Anda mit von der Partie sein würde, da sie am Mittwoch Richtung Lettland aufbrach. Ich war darüber sehr unglücklich, da ich Anda sehr gerne mag und sie quasi schon vermisste, bevor sie überhaupt gegangen war. (Prä-Nostalgie.) :/ Wir verabschiedeten uns auf jeden Fall voneinander, aber es sollte nicht das letzte Mal in dieser Woche sein, dass ich sie sah …

À Cock & Bull. If you run into the tram, please do your neighbours a favour & die quietly. 🙂

Am Dienstag wurde die von mir erwartete große Leere nach der letzten Prüfung schnell wieder ausgefüllt, da ich ja noch mit Noël und Jonathan für unser Projet d’Etude et de Recherche (PER) arbeiten musste. Auf dem Weg dorthin traf ich jedoch ganz unverhofft noch einmal bei der Tramstation auf Anda, die gerade auf dem Weg in die Stadt war. Wir redeten noch ein bisschen miteinander, verabschiedeten uns noch einmal voneinander und gingen dann wieder unsere getrennten Wege. Als ich dann beim CREMI ankam, wo Noël und Jonathan auf mich warteten, bekam ich einen regelrechten Weinkrampf wegen des Abschieds von Anda, woraufhin die beiden mich noch in der Cafétéria auf eine heiße Schokolade einluden und wir noch ein bisschen redeten, bevor wir uns an die Arbeit machten. Das tat mir sehr gut …

Je te manque déjà, Anda !

Am Abend ging unsere Erasmus-Gruppe ins Connemara, wo Mathieu und ich das Beatles-Lied “I’ve Just Seen a Face” spielen wollten. Es gibt dort nämlich jeden Dienstag “Open Stage”, wo sich Musiker in eine Liste eintragen und dann im Laufe des Abends auf der Bühne musizieren. Die Wartezeit bis zu unserem Auftritt überbrückten wir natürlich mit ein paar Bierchen. Im Laufe dessen kamen auf einmal ein paar unerwartete Gäste an, nämlich Ana, Mónica und — noch einmal — Anda! Diese hatte zuvor erklärt, vermutlich nicht mehr in den Pub kommen zu wollen, hatte sich allerdings spontan entschieden, uns noch einmal mit ihrer Präsenz zu beehren. 😉
Der Auftritt von Mathieu und mir ging recht gut; wir haben ja schon in der Vergangenheit ein bisschen zusammen gespielt (er auf der Gitarre und ich am Klavier).
In der letzten Tram Richtung Pessac Centre verabschiedete ich mich dann noch einmal von Anda, und, wie es ausschaut, endgültig für diese Woche. Vielleicht allerdings nicht für dieses Jahr, denn sie war schon letzten Sommer einmal in Tirol und hat Interesse bekundet, auch diesen Sommer wieder nach Tirol zu fahren, was mich natürlich sehr freuen würde. 🙂

Mathieu et moi --- les nouveaux Beatles. 🙂

Am Mittwoch kam dann der traurige Tag, wo wir uns von unseren meisten québécois verabschieden mussten. Mic war schon in der Früh mit dem Zug nach Paris gefahren, während Phil und Mathieu noch mit uns im R.U. speisten. Danach verabschiedete ich mich von Phil und ging dann noch mit Mathieu auf sein Zimmer, da er mir noch einige übriggebliebene Lebens- und sonstige Mittel vererbte. Dort verabschiedete ich mich von ihm und Geneviève und ging dann mit einem sehr komischen Gefühl in mein Domizil. Es ist uns von ursprünglich ca. sechs québécois nur ein einziger verblieben, nämlich auch ein Mathieu. Schniff.

Phil et Mathieu, je vous manque !

Zu meinen Gefühlen an diesem Tag passte auf jeden Fall allerbestens der Film, den wir uns am Abend bei Anita anschauten, nämlich: L’auberge espagnole! Diesen Film haben mir schon einige Leute empfohlen, aber ich habe gut daran getan, bis zu diesem Abend mit dem Anschauen des Filmes zu warten, denn eine bessere Atmosphäre hätte ich mir kaum vorstellen können. 🙂 In dem Film geht es um einen französischen Erasmus-Studenten in Spanien, der dort in eine sehr internationale WG zieht, und wir konnten alle in dem Film sehr viele Wahrheiten erkennen. Nicht zuletzt bei den emotionalen Tiefs des Protagonisten denke ich, dass wir alle uns ein wenig darin wiedererkannten, und was Bárbara gesagt hatte, hat mich nachdenklich gestimmt: “Was sagt uns dieser Film? Erasmus macht traurig, also geh lieber nicht ins Ausland.” Während die Prämisse sicherlich zeitweise zutrifft, kann ich der Conclusio nicht zustimmen, denn obwohl ich während meines bisherigen Erasmus-Aufenthalts schon meinen Anteil trauriger Zeiten hatte, denke ich an so viele schöne Zeiten und Ereignisse zurück, dass es die trüben Tage bei weitem aufwiegt. Ich war ja diese Woche nicht zuletzt gerade deshalb so traurig, weil wir ja so viele schöne Dinge gemeinsam erlebt haben und jetzt eben viele von uns nicht mehr da sind bzw. bald abreisen werden.
Nun ja, nach dem Film schauten wir uns noch den zweiten Teil des Filmes an, der uns aber kollektiv so missfiel, dass wir ihn nur mit Müh und Not fertigschauten. Das war allerdings auch teilweise so lustig, dass es gar nicht so schlimm war. 😉

Qui dort là ? 🙂

Am Donnerstag traf ich mich mit Géraud Sénizergues, um meine Masterarbeit zu besprechen. Was mir sehr gefiel, war, dass er mich diesmal gleich von Anfang an duzte, denn ich hatte schon die Befürchtung gehabt, dass wir bei dem zwischen Professoren und Studenten in Frankreich allgemein üblichen “vous” bleiben würden. Auch sonst zeigte er sich sehr liebenswürdig, sodass ich meine, eine sehr gute Wahl getroffen zu haben. Wir besprachen dann das Thema ein wenig und kamen überein, uns ab Feber wöchentlich zu treffen, um meine Arbeit zu diskutieren. Im Moment besteht meine Arbeit darin, einen Artikel zu lesen, der mir ob seiner Theorielastigkeit und Genauigkeit sehr zusagt. 😉
Am Nachmittag traf ich mich dann wieder für PER mit Noël und Jonathan, von denen ich erfuhr, dass es noch einige Dokumente gäbe, die wir unbedingt für unsere Masterarbeit ausfüllen müssten und von denen mir niemand etwas gesagt hat. Toll! Wie ein Professor mir schon einmal gesagt hat, ist Frankreich das Land des “ungeschriebenen Wortes”, sprich, es werden sehr viele Dinge vorausgesetzt, ohne dass das jemals ausgesprochen wird. Wir trollten uns auf jeden Fall in das Sekretariat, wo uns eine schön umständliche Dokumenten-Einreich-Prozedur beschrieben wurde. Es lebe die französische Bürokratie!

Am Freitag veranstalteten wir ein schon wieder lange überfälliges Kochtreffen bei Anita: Es gab Wraps! Jeder nahm ein paar Dinge dafür mit, wobei wir im Endeffekt einen massiven Gemüseüberschuss hatten, dafür Dinge wie Saucen und Käse etc. knapp waren. :/
Bei diesem Treffen waren einige Gäste aus Deutschland anwesend, u.a. Lisas Freund Fabian und Anitas Freundinnen Anne und Nora.
Nach einiger Zeit verzupfte sich ein Teil der Anwesenden in die Stadt, während eine rein deutsch-österreichische Gruppe (meine Wenigkeit einschließend ^^) es sich bei Anita gemütlich einrichtete und sich erst spätnachts verzupfte. Anita hatte übrigens am Samstag (!) eine Englisch-Prüfung an der Universität, und wie ich gehört habe, sind Prüfungen am Wochenende in Frankreich durchaus keine Rarität.

Am Samstag wollte ich eigentlich an meinem Blog weiterbasteln und außerdem noch meine Arbeit für PER vorantreiben, als mich am Vormittag meine Nachbarin Pauline zu einem Museumsausflug nach Libourne einlud, wo das Centre Pompidou gerade mit einer Ausstellung gastierte.

Armeesprecher: “Libourne. 30 km east of Bordeaux, 250 km west of Toulouse, 500 km south of Paris!” (kleiner Monty-Python-Insider …)

Anfangs wollte ich wegen meiner Arbeit eigentlich nicht nach Libourne fahren, aber bei Paulines Beschreibung tauchte ein kleines Teufelchen in meinem Hinterkopf auf und stieß nach hartem Kampfe mein strebsames Engelchen von seinem Thron, worauf meinem Mund die Worte entfuhren: “Shut up, Pauline, I’m coming with you!” 🙂
So fuhren wir also nach Libourne, nicht ohne allerdings zuerst beide beim Bahnhof eine “Carte 12-25” zu kaufen, mit der ich nunmehr (um 50€ ärmer) in Frankreich verbilligt mit dem Zug fahren kann — sehr cool! In Libourne fragte ich gleich am Bahnhof ein Mädchen nach dem Wege zum Centre Pompidou, den sie uns auch beschrieb. Als wir schon im Regen dahinstapften, kam sie uns auf einmal nachgerannt und lud uns ein, mit ihrem Auto mitzufahren. Fragen zahlt sich doch immer aus. 😉
Im Centre Pompidou angekommen hatten wir noch eine halbe Stunde Wartezeit zu überbrücken (das kannte ich ja schon sehr gut vom Pariser Centre Pompidou!), die ich mir mit einer deftigen Tiroler Kaminwurzn versüßte. (Verschärfte?)

Pauline, moi et la Kaminwurzn.

Die Ausstellung selbst gefiel uns sehr gut, es gab von Kandinsky bis Kupka einige sehr schöne Exponate zu sehen. Nach dem Museum gingen wir noch in die Stadt, um eine weitere Ausstellung in der chapelle du Carmel (Karmeliterkapelle) anzuschauen. Diese Ausstellung war eher klein und blieb mir hauptsächlich wegen einer Begegnung im Gedächtnis: Dort trafen wir nämlich auf ein älteres Ehepaar, das mich darauf hinwies, dass Bordeaux der “pot de chambre de la France” (“Nachttopf Frankreichs”) sei. 🙂 Dem muss ich mittlerweile leider wirklich zustimmen, denn diese Woche hat Bordeaux seinem Ruf alle Ehre gemacht: Strahlend blauer Himmel und grimmes, graues Regenwetter wechseln sich manchmal halbstündlich ab, und man kann eigentlich nie sicher sein, dass es nicht innerhalb kürzester Zeit losregnet. Mittlerweile hat sich auf dem Radweg von mir zur Universität schon ein recht beachtlicher See entwickelt, der auch die angrenzende Wiese umfasst und meiner Ansicht nach täglich größer wird.

Bordeaux Lac 2.

Wie jemand hier so schön geschrieben hat: “Ich habe gehört, dass in Bordeaux bei Schneefall überhaupt nichts geht; im Moment schneit es zwar nicht, aber es geht trotzdem nichts.” Rien ne va plus. Die Tram hat nämlich in den letzten Tagen wieder so viele Ausfälle zu vermelden gehabt, dass ich es mir angewöhnt habe, zu Fuß von mir zur Universität bzw. Arts & Metiers zu laufen. Cheap and gsund. (Zitat aus: Contact High.)

Kleiner Diskurs zu Ende, zurück in die chapelle du Carmel nach Libourne. Halt, es gibt in Libourne eigentlich nichts mehr zu berichten, Pauline und ich stiegen in den Zug und fuhren zurück nach Bordeaux.
Am Abend gab es noch eine Feier bei Pierre, einem Freund von Anita. Dorthin ging unsere Erasmus-Gruppe in voller Stärke, um sich dann dank Bárbara an einem brasilianischen Trinkspiel zu ergötzen. Jolly good fun. 😉 Ich ging dann allerdings schon ein wenig früher als die anderen, denn …

Fête chez Pierre.

Am Sonntag war wieder einmal Chorkonzert angesagt, und zwar im beschaulichen Dörflein Gradignan!

Armeesprecher. “Gradignan. 10 km south of Bordeaux, …” Ach, lassen wir das.

L'eglise de Gradignan.

Bei der Gelegenheit sah ich auch zum ersten Mal seit Jahresbeginn wieder meinen Chor, nachdem ich ja am Dienstag zugunsten des Connemara-Abends die Chorprobe gespritzt habe. (Mea culpa …) Das Konzert verlief auf jeden Fall sehr gut, und ich freute mich sehr, dass Andreas von unserer Gruppe zuschauen gekommen ist! 🙂
Nach dem Konzert bin ich dann relativ rasch wieder in mein Domizil zurückgekehrt, wo mich Stefan schon erwartete: Er verließ ja Bordeaux am darauffolgenden Tage, und deshalb vermachte er mir noch einige nützliche Dinge, unter anderem einen Besen (yes!) und ein Wäschegestell (oui!). Dann blieb mir die traurige Aufgabe, mich von ihm zu verabschieden. Auch ihn vermisse ich schon sehr, denn wir haben uns in letzter Zeit immer öfter getroffen und es war einfach so angenehm, mit ihm gemeinsam zu lachen, von seinem unnachahmbaren “pas grave” ganz abgesehen. Auch der reguläre Anblick von Stefan in Boxershorts auf dem Weg zur oder von der Dusche wird mir abgehen … 😉
Am Abend wollte ich eigentlich nicht mehr ausgehen, aber ich bekam einen solchen Rappel und beschloss, noch zu den anderen in die Stadt zu fahren, um dort noch einmal ein Bier mit Stefan zu trinken. Gesagt, getan. Das heißt, nachdem ich eine gute halbe Stunde bei strömendem Regen durch die Stadt gelaufen bin, um den Pub “Dick Turpin” endlich in der “rue du loup” (Wolfsstraße) zu lokalisieren. In bocca al lupo, Stefan! Wir trinken auf dich!

Andreas, Ana et Stefan. Qu'est-ce que vous regardez ?

Nach dem “Dick Turpin” verabschiedeten sich alle von Stefan, den Abschiedsschmerz gelindert von seiner Absicht, uns im Frühjahr in Bordeaux einmal besuchen zu kommen. (Er macht ein Praktikum in Paris, ist also nicht ganz sooo weit weg.) Wir gingen dann noch gemeinsam nach Village 2, wo ich mich zum zweiten Mal von ihm verabschiedete. Es ist schon komisch: Wir haben uns erst im Oktober kennengelernt, wo ich ihn gewissermaßen in unsere Gruppe integriert habe, und nach nur so kurzer Zeit bin ich schon so traurig darüber, dass er wieder weggeht. Naja, er ist ja nicht aus der Welt. 😉

Am Montag frönte ich wieder einmal der Arbeit am PER mit Noël und Jonathan, und wir hatten dann am Nachmittag ein sehr angenehmes Treffen mit unserem PER-Verantwortlichen Philippe Narbel, der mir ein rechter Spaßvogel zu sein scheint und uns jedenfalls ein gutes Zeugnis für unsere bisherige Arbeit ausstellte.
Am Abend war ich dann so müde, dass ich mir noch Spaghetti à la Teresa Palewski gemacht habe und dann relativ zügig ins Bett gegangen bin. Vermutlich forderten die Strapazen der letzten Woche ihren Tribut.

Mit diesem Résumé gratuliere ich allen meinen Lesern, die es bis hierher geschafft haben, und wünsche euch noch eine angenehme Woche! Ich bitte außerdem um Entschuldigung für den verspäteten Artikel, aber wie ihr seht, war ich am Wochenende eben sehr okkupiert … 😉 Liebe Grüße aus Pessac!

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