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You can make IT auf der BeSt

You can make IT auf der BeSt

von Korbinian Breu 27. Oktober 2012, 13:34 Uhr

Eigentlich haben Berufsinformationsmessen für Schüler ein seltsames Konzept. Auf der einen Seite:

Die Schüler. Freiwillig wird wohl kaum einer die Messe besuchen, der Großteil ist im Rahmen eines Schultags da. Ein Grund dafür ist wohl auch, wie die Menschen auf der anderen Seite auftreten:

Die Aussteller. “Jemand muss halt da sein”. Im Gegensatz zu (Geschäfts)Messen tauscht hier niemand Visitenkarten aus, steigert niemand seine Umsätze. Wieso also ausstellen?

Für uns haben wir eine Antwort gefunden: Wir brennen für die Informatik. Und genau das wollen wir weitergeben. Denn eines brauchen zukünftige Studenten in jedem Fall: Begeisterung und Leidenschaft für ihr Fach.

Und es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Deshalb hier ein kleiner Bericht:

Der Messestand

Unsere Fläche war im Untergeschoss, der Boden war mit blauem Teppich ausgelegt. Dekoriert haben wir mit zwei langen Bannern mit dem Schriftzug, unseren Postern und unzähligen YCMIT-Hockern in unseren Farben rot, grün und blau. Auf dem Stand gab es viel zu sehen und zu tun:

Das Allgemeine Rechenzentrum (ARZ) brachte einen “Gewinn”-Bankomat mit. Jeden Tag hat jemand einen Bildschirm gewonnen – außerdem Kameras und USB-Sticks. Obwohl man es bei dem Namen vermuten könnte, rechnet das ARZ nicht nur, sondern programmiert auch Bankomaten.

Die Forschungsgruppe Computational Logic hat vier PCs mit ihren Logikpuzzles aufgestellt. Außerdem konnte man bei ihren Rätsel-Contests kleine Schätze gewinnen:

Nanobot auf Riesenbot

 

Die Forschungsgruppe Computer and Communication Systems beschäftigt sich damit, wie Autos miteinander kommunizieren können. Zum Beispiel wenn sie sich gegenseitig mitteilen, wo denn ein Stau ist und wie er gemeinsam umfahren werden könnte. Auf der Messe hatten sie natürlich auch Autos dabei, auf die sie eigene LEDs montiert hatten. Außerdem hatten sie Sensoren, die erkennen, ob in der Nähe ein anderes Auto ist. Das Ergebnis: Ein Fangspiel.

 

Distributed and Parallel Systems war am Donnerstag da und zeigte Spiele mit Webcams. Die Forschungsgruppe Quality Engineering: Von wie vielen Seiten wird man im Internet verfolgt und getrackt?

Am Donnerstag war das Radio da – und wir wurden natürlich interviewt. Man beachte meine wunderschöne Krawatte zum Poloshirt!

Hohen Besuch erwarteten wir am Freitag: Wissenschaftsminister Töchterle sah sich unseren Stand an. Natürlich hat er auch unsere Morphs begutachtet, die selbstverständlich keine Menschen waren, sondern von uns programmiert. Geglaubt hat uns das natürlich keiner, so lebensecht waren unsere “Riesenroboter”:

Zum Abschluss: Danke an alle, die bei uns am Stand vorbeigesehen haben, ihr wart super!

 

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